Spielezentrum

Das städtische Spielezentrum setzte gegen den Trend auf Gesellschaftsspiele - und landete einen Volltreffer. Für diese Art von Freizeitvergnügen schien die Zeit abgelaufen zu sein, die "Kids", so hieß es, bearbeiten lieber Joystick und Konsole. Das vormalige Jugendheim an der Jean-Vogel-Straße 17 in Herne-Mitte und sein Leiter Peter Janshoff beweisen das Gegenteil. Kinder, Jugendliche und Erwachsene kehren dort ein und finden ein vielfältiges Angebot vor, das sich zwar vornehmlich auf das Brettspiel konzentriert, aber auch andere Attraktionen enthält. Die Gilde der Fantasyrollenspieler, der Herner Spieleclub, der Kinderspieleclub, Vereine, Gruppen und Institutionen sind im Spielezentrum der Stadt Herne beheimatet.

Seit 1985 werden Spieletreffs organisiert

Seit 1985 organisieren die Mitarbeiter der Einrichtung regelmässige Spieletreffen, zunächst mit dem Schwerpunkt der Fantasy-Rollenspiele. Es kamen junge Leute, die mit Papier, Bleistift, Würfeln und viel Phantasie ein geheimnisvolles Ambiente schufen - eben die Fantasie-Rollenspieler. Der Aufschwung kam mit den Rollenspielabenden, die 1985 zur Gründung des Herner Spieleclubs führten. Es folgten 1986 die Herner Rollenspielertage, die wiederum Vorläufer des Totalen Herner Spielewahnsinns waren. Die letztgenannte Veranstaltung zieht Besucher und Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet an. Und es ist nicht die einzige, die über die Stadt hinaus bekannt ist. Mittlerweile hat sich die Angebotpalette vervielfacht - das Spielezentrum mit dem "Pöppel" als Markenzeichen und der Spieliothek als wichtigster Anlaufpunkt für Groß und Klein, sucht heute seinesgleichen in der Bundesrepublik. Vom Dreijährigen bis zum Erwachsenen kann sich jeder in der Jean-Vogel-Straße vergnügen - die Mitarbeitererklären die Regeln und mischen, wenn dies gewünscht, fröhlich mit.

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