Meldung vom 26. Oktober 2017

Städtische Mitarbeiter profitieren vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) der Stadt Herne nimmt weiter Fahrt auf. Nach der großen Aktion im Mai 2017 „Herne fit!“ auf dem Platz vor dem Rathaus und dem Gesundheitstag in der VHS Wanne wird das BGM nun in Pilotbereichen aktiv.

Der Auftakt war bereits im Sommer mit einem Aktionstag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachbereiche „Öffentliche Ordnung“, „Rechnungsprüfung“ und „Bürgerdienste“, zu dem auch die Fahrerlaubnis- und Zulassungsstelle zählt. Auf den Ergebnissen der Mitarbeiterbefragung aufbauend, werden nun weitere Maßnahmen angeboten: wie zum Beispiel individuelle Arbeitsplatzanalysen für Mitarbeitende der Fahrerlaubnis- und Zulassungsstelle.

Durchgeführt von der Praxis Repschläger aus Witten, haben die Beschäftigten der Fahrerlaubnis- und Zulassungsstelle eine Arbeitsplatzanalyse erhalten. „Speziell qualifizierte Physiotherapeuten analysieren die Haltungen und Bewegungsmuster direkt am Arbeitsplatz“, erklärte Dr. Katrin Linthorst, Abteilungsleiterin des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die Physiotherapeutinnen Anke Winkler und Joanne Henigan haben die Sitzpositionen angepasst, Vorschläge zur Verbesserung von Haltung und Einrichtung des Schreibtisches gemacht.

„Wir arbeiten die meiste Zeit am Schreibtisch. Umso wichtiger ist es, dass wir von den Experten direkt am Arbeitsplatz beraten werden“, sagt Tanja Eickhoff, stellvertretende Abteilungsleiterin.

„Betrieb in Bewegung“ ist ein maßgeschneidertes Konzept zur Betrieblichen Gesundheitsförderung der Barmer in Kooperation mit dem Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e.V. Es besteht aus einem Baukastensystem, aus dem die Stadt Herne die für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter passenden Maßnahmen ausgewählt hat. Die noch folgenden Gruppencoachings bauen auf der Arbeitsplatzanalyse auf. Zu den Inhalten der Coachings gehören Wahrnehmungsschulung, Erarbeitung von körperbewusstem Verhalten im Arbeitsalltag, Entspannungstechniken sowie die Integration des Erlernten in den Alltag.