Meldung vom 23. Februar 2018

Otto Kramp stellt in der Rathaus-Galerie aus

Otto Kramp stellt bis zum 30. April auf dem Korridor im 1. Obergeschoss des Rathauses Herne unter dem Thema „Kumpel. Kohle. Kohlenpott.“ aus. Zur Vernissage waren viele Interessierte gekommen.

Bürgermeister Erich Leichner eröffnete die Ausstellung. „Otto Krampf nimmt uns mit seinen Bildern mit auf die Reise unter Tage und über Tage.“ In Hinblick auf das letzte Jahr des Bergbaus sagte er: „Wir feiern ein Jahr des Abschieds. Ein bedeutendes Stück Industriegeschichte ist vorbei.“ Und Otto Kramp hat diese Industriegeschichte mit seinen Bildern dokumentiert. Emblematisch steht auf einem in knalligem Rot gemalten Bild: „Ein Bergmann schaut mit hoch gehaltener Grubenlampe zurück auf das, was einmal war.“ Außerdem bildet er zahlreiche bergbautypische Motive ab. Auch das Leben in der Kolonie schildert er – in leuchtenden Farben. In einer weiteren Serie hat Krampf den Rhein-Herne-Kanal in den Fokus genommen.

Otto Kramp, geb. 1940 in Recklinghausen, ist Autodidakt und malt seit über 30 Jahren. Er arbeitet hauptsächlich mit Acrylfarben, hat zuvor aber auch Ölfarben benutzt. Außerdem hat er Skulpturen in Sandstein geformt, und er arbeitet mit Holz. Seine Bilder zur Bergbaugeschichte entstanden aus der Verbundenheit mit dem Ruhrgebiet.

Stadtarchivar Jürgen Hagen griff das Ausstellungsmotto auf und hielt einen Vortrag zur Geschichte des Bergbaus.