Aufsichtsbehörde für Betreuungseinrichtungen

Die Aufsichtsbehörde für Betreuungseinrichtungen (ehemals Heimaufsicht) ist zuständig für die Beratung und die Durchführung der Qualitätssicherung nach den gesetzlichen Vorgaben des Wohn- und Teilhabegesetzes (WTG NRW). Das Wohn- und Teilhabegesetz hat 2008 für Nordrhein-Westfalen das bisherige Heimgesetz auf Bundesebene ersetzt. Seit Oktober 2014 gibt es eine neue Fassung dieses Gesetzes. Es enthält u.a. die ordnungsrechtlichen Standards für die Gestaltung von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Dabei geht es zum Beispiel um die bauliche Gestaltung (Einzelzimmerquote, Raumgrößen etc.), aber auch um personelle Mindeststandards und Mitwirkungsmöglichkeiten (Bewohnerbeiräte etc.). Ziel des Gesetzes ist es, die Würde, die Rechte, die Interessen und Bedürfnisse der Menschen, die entsprechende Wohn- und Betreuungsangebote nutzen, vor Beeinträchtigungen zu schützen und die Einhaltung der den Leistungsanbieterinnen und Leistungsanbietern obliegenden Pflichten zu sichern.

Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben wird regelmäßig durch die zuständige Aufsichtsbehörde kontrolliert.

Die Aufsichtsbehörde berät und informiert außerdem über die Rechte und Pflichten der Nutzerinnen und Nutzer von Betreuungsangeboten sowie der Einrichtungsbetreiber und ist Ansprechpartner für Anregungen und Beschwerden.

Hinweis an Leistungsanbieter:

Für Leistungsanbieter, die Wohn- und Betreuungsleistungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderung zur Verfügung stellen, besteht eine Anzeigepflicht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde.

Stadt Herne
Fachbereich Soziales
Aufsichtsbehörde für Betreuungseinrichtungen
Hauptstraße 241
44649 Herne
Eingang C, 3. Etage, Zimmer 3.79 und 3.80

Kontakt:

Telefon: 0 23 23 / 16 - 32 68 oder 0 23 23/ 16 -32 03
Telefax: 0 23 23 / 16 -12 33 92 05

Ergebnisberichte

Informationen zu den durchgeführten Regelprüfungen können Sie den unten angegebenen Ergebnisberichten entnehmen: