KlimaExpo.NRW

Im Koalitionsvertrag von 2012 haben die Regierungsparteien beschlossen, eine landesweite Klimaschutz-Expo als Dekadenprojekt durchzuführen, mit der national und international Fortschritte auf den Feldern Klimaschutz, innovative Technologien und Stadtumbau präsentiert werden sollen.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat bereits zu einem frühen Zeitpunkt diese Überlegungen aufgegriffen und in seiner Verbandsversammlung vom 24. September 2012 die Durchführung eines Klima-Expo Projektes für das Ruhrgebiet beschlossen unter dem Namen "KlimaExpo.NRW » Ruhr". Im Februar 2013 wurde ein Projektbüro eingerichtet, das sich als regionaler Partner des Landesprojektes versteht und in enger Abstimmung mit der Landesregierung operiert. Das Projektbüro – die Landesgesellschaft "Expo Fortschrittsmotor Klimaschutz GmbH" – ist im Wissenschaftspark Gelsenkirchen angesiedelt und direkt der Staatskanzlei zugeordnet.

Das neue Dekadenprojekt knüpft an die erfolgreichen Projekte zur Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park und zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 an und soll zeigen, dass die Metropole Ruhr weiterhin ein "Pionier des Wandels" ist. Viele Unternehmen, Verbände und Gesellschaften im Ruhrgebiet sind bereits heute in den verschiedenen Themenfeldern zu Klimaschutz und Klimawandel tätig; einige sogar als Weltmarktführer. Eine breit gefächerte Forschungslandschaft von Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und firmeneigenen Forschungslaboren bearbeitet eine Vielzahl von Vorhaben, die sich mit Klimaschutz und Klimawandel, erneuerbaren Energien, Energie- und Ressourceneffizienz und weiteren Umweltthemen befassen. Es geht aber auch um die vielen kommunalen und zivilgesellschaftlichen Projekte in den Städten der Metropole Ruhr, denen die "KlimaExpo.NRW » Ruhr" eine Plattform bieten will, um Aktivitäten im laufenden Strukturwandel in Verbindung mit den Zukunftsfeldern Klima, Energie, Ressourcen und Stadtentwicklung regional zu bündeln und zu präsentieren.

Den regionalen Auftakt zum Thema KlimaExpo wird eine Aktionswoche vom 27. September bis zum 3. Oktober 2014 bilden. Hieran sollen sich alle Städte der Metropole Ruhr, aber auch Unternehmen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Initiativen beteiligen. Bis zum 31. März 2014 besteht die Möglichkeit, sich beim Projektbüro "KlimaExpo.NRW » RUHR" mit Veranstaltungen und Projekten für eine Aufnahme in das Präsentationsprogramm dieser Aktionswoche zu bewerben. Landesweit soll es in den Jahren 2017 und 2020 Zwischenpräsentationen geben. Für 2022 ist die Abschlusspräsentation geplant.

Christoph Heidenreich
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