Abgeschlossenheitsbescheinigung

Dienststelle Abteilung Bauordnung

Die Bauaufsichtsbehörden sind in das Verfahren nach dem Wohnungseigentumsgesetz als "Gehilfen der Grundbuchämter" eingebunden. Da deren Bedienstete in aller Regel nicht über die Kenntnisse verfügen, um die bautechnischen Einzelheiten der Aufteilung beurteilen zu können, verlangen die §§ 7 Absatz 4 und 32 Absatz 2 WEG, dass der Eintragungsbewilligung ein "Aufteilungsplan" und eine "Abgeschlossenheitsbescheinigung" beizufügen sind.

Mit der Bescheinigung und den zugehörigen Bauzeichnungen wird das Vorliegen der Voraussetzungen für die Abgeschlossenheit bestätigt. Bei der Erteilung der Bescheinigung muss die Bauaufsichtsbehörde größte Sorgfalt walten lassen, da durch die Bezugnahme auf die Eintragungsbewilligung nach § 7 Absatz 3 WEG der zur Abgeschlossenheitsbescheinigung gehörende Aufteilungsplan einbezogen und somit Inhalt des Grundbuches wird. Nur aus dem Aufteilungsplan lassen sich das Sondereigentum und das Gemeinschaftseigentum entnehmen und im Falle späterer Streitigkeiten die genauen Grenzen des jeweiligen Sondereigentums feststellen.
Es ist ein Termin bei der Bauberatung des Fachbereichs Recht und Bauordnung zu empfehlen.

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- Rathaus Wanne -



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Rechtsgrundlagen: WEG, BauO NRW, VVBauO NRW

Voraussetzungen für die Bearbeitung:

Hinweise für die genaue Anfertigung von Aufteilungsplänen und den entstehenden Gebühren erhalten Sie bei der Bauberatung des Fachbereiches Recht und Bauordnung.