Der
ASF gehören automatisch alle weiblichen Mitglieder der
SPD an - das sind knapp 185.000 Frauen (30 Prozent der
SPD-Mitglieder) - , eine formale Mitgliedschaft, etwa mit Aufnahmeantrag - gibt es nicht. Dennoch ist die ASF eigenständig: Sie hat einen eigenen organisatorischen Aufbau - analog zum Aufbau der
SPD - und sie fasst eigenständige Beschlüsse.
Die Frauen, die in der
ASF mitarbeiten, spiegeln die weibliche Bevölkerung in der Bundesrepublik wider: Es sind junge und alte Frauen, Berufstätige und Familienfrauen, Arbeiterinnen und Lehrerinnen, Schülerinnen und Studentinnen, also Frauen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und demzufolge auch unterschiedlichen Auffassungen, die sich in der
ASF zusammenfinden. In einem sind sie sich einig: im Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen, und dafür setzen sie sich alle ein.
Die
ASF ist damit der Ort, an dem frauenpolitische Zielvorstellungen, Positionen und Programme der
SPD vorgedacht und vorformuliert werden. Das bedeutet, dass das Programm der
ASF nicht immer in allen Teilen identisch ist mit dem, was die
SPD will. Anders ausgedrückt: die
ASF ist der Gesamtpartei immer ein Stück weit voraus. In der Regel werden ihre Ideen erst zeitversetzt, also mit einer gewissen Verzögerung, aber dann oftmals doch "offizielle"
SPD-Politik.