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Alles fließt

Gezeichnetes Strichmännchen schwimmt im Wasser.

Im Strom des Mitmach-Web 2.0


Von Sebastian Latajka
Wer auf dem Laufenden bleiben will, muss schon anständig im Fluss bleiben. So endete die letzte ZIR-Kolumne meiner Kollegin Silke Bender. Mich hat das zum Nachdenken angeregt. Denn wie in einem echten Fluss aus Wasser kann man auch im Fluss der (Internet-)Zeit ziemlich aufweichen.

Ein Beispiel: Ein toller, reißender Fluss taucht auf - nennen wir ihn Web 2.0. Er bringt viel neues Wasser, verformt eingefahrene Strukturen, baut hier und da - wenn er nur lange genug fließt – sogar eine komplette Landzunge um. Aber dennoch besteht dieser Fluss immer noch aus Wasser. Und was passiert, wenn man sich, als Nutzer der kühlen Erfrischung, zu lange darin aufhält? Ja, das wissen wir doch alle aus frühester Kindheit: Man weicht total auf. Auch im Strom des Web 2.0.

Warum schreibe ich darüber? Gerade als einer der Mitarbeiter aus der Techniker-Fraktion der Zentralen Internetredaktion ist mir immer daran gelegen, dass die Infos auf den Internetseiten von herne.de im richtigen Rahmen erscheinen. Meine Kollegen und ich bauen mit einem uns vorgegebenen Werkzeug das Gerüst, in dem Sie als User die Informationen abrufen können. Aber ob wir nun hochmoderne, personalisierte Funktionen anbieten sollen oder doch lieber auf Altbewährtes setzen – eine schwierige Entscheidung. Die wir aber treffen müssen.
Leider können wir aufgrund der städtischen Haushaltslage und den nicht prall gefüllten Stadtsäckeln nicht immer alles realisieren, was uns bzw. auch den Nutzern den direkt größten Vorteil bieten würde. Dabei gibt es einige Baustellen auf herne.de, die hier und da bearbeitet werden müssten, um die Inhalte noch attraktiver für Sie zu gestalten.

Auch wenn herne.de in der Vergangenheit zunächst nur eine kleine Quelle war, aus der ein Rinnsal wurde, so mündet auch dieser Bach mittlerweile in den großen Fluss Web 2.0. Nach und nach sind neue, moderne Funktionen hinzugekommen, vieles wird sich noch entwickeln. Von daher gehe ich davon aus, dass sich ein Blick auf herne.de eigentlich immer lohnt - für mich als Techniker natürlich aus einer anderen Sicht als die meisten User. Aber auch ich bin froh, wenn wir Neues umgesetzt bekommen.

Da auch die besten Ideen und ihre Verwirklichungen nicht ausreichend sein könnten, möchte ich zum Schluss meines Beitrags noch einmal das Web 2.0 ansprechen. Eine andere Bezeichnung, die mir in den letzten Monaten unter gekommen ist, lautet "das Mitmach-Web". Vor diesem Hintergrund möchte ich also zum Mitmachen aufrufen und um Ihre Reaktionen bitten. Schicken Sie uns Anregungen, Wünsche und Vorschläge - oder einfach nur einen Kommentar zu einer unserer Kolumnen. Unsere Website lebt davon, dass Sie mit ihr leben.

Springen wir also gemeinsam ins kühle Nass unseres Flusses. Für einen kleinen Aufenthalt sollte es ja schon warm genug draußen sein, oder?
Grüne Strichmännchen bilden die Buchstaben ZIR, die für Zentrale Internetredaktion stehen.

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