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Die Eröffnung der Maschinenhalle Unser Fritz

Blick in das Innere der neu eröffneten Maschinenhalle

Von Silke Bender (Text und Töne) und Thomas Schmidt (Fotos)

Am Rhein-Herne-Kanal ist ein wunderschönes, vom Neo-Renaissancestil geprägtes Ensemble mit großer Ausstrahlung auf Hernes Stadtteil Unser Fritz entstanden: Als ein Baustein ist die sanierte und modernisierte Maschinenhalle neben der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 am Freitag, 16. Januar 2009, offiziell eingeweiht und eröffnet worden.

Der Förderverein der Künstlerzeche lud alle interessierten Bürger zur Besichtigung des neuen Schmuckstücks ein. Auch Musikfans waren willkommen: Zur Feier des Tages spielte die Wanner Band "StingRay", eine Police-Coverband.
Die Bauzeit an der Maschinenhalle betrug rund eineinhalb Jahre und endete im Dezember 2008. Begleitet wurde der Umgestaltungsprozess von Architekt Jens Blome, der auch Vorsitzender des Fördervereins der Künstlerzeche Unser Fritz ist. Zur Eröffnung begrüßte er die Gäste und bedankte sich bei allen Beteiligten, die die Sanierung begleitet und unterstützt haben. Zur Erheiterung der Besucher geriet Blome am Anfang seiner Rede mit den beiden anwesenden Horsts (OB Schiereck und Tschöke, GMH) durcheinander, welches diese aber sehr gelassen nahmen...
Der OB hob das unermüdliche Engagement des Fördervereins hervor. "Vorstand und Mitglieder haben diese Zeche der Kunst als öffentliche Begegnungsstätte mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz zu dem gemacht, was es heute ist: zu einem kulturellen Zentrum von überregionaler Ausstrahlung - fest verankert in diesem Stadtteil."
Schierecks Dank galt auch dem Ministerium für Bauen und Verkehr und der Bezirksregierung Arnsberg. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 700.000 Euro - einschließlich des behindertengerechten Ausbaus - wurden 90 Prozent als Fördermittel zur Verfügung gestellt.

Interview mit Oberbürgermeister Horst Schiereck zur Eröffnung der Maschinenhalle (2:37 Minuten)

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Interview mit Jens Blome, Vorsitzender des Fördervereins der Künstlerzeche (1:41 Minuten)

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Besucher und Bühne im Innenraum der Maschinenhalle

So kann es gehen: Bühne in der Kalthalle.

Der Gang, der im Fundamentgeschoss zu den Toiletten führt.

Erlebnisgang zur Toilette, rund ums Gebäude.

Attraktiver Begegnungsort

Das architektonisch reizvolle Relikt aus der Bergbauära soll nicht nur ein attraktiver Begegnungsort sein. Es bietet sich ebenfalls für experimentelle Ausstellungs- und Veranstaltungskonzepte an. Nach Aussage von Jens Blome soll es Privatpersonen möglich sein, die Maschinenhalle anzumieten, wenn keine anderen Termine die Halle blockieren.
Mit der Herrichtung der Halle ist der Entwicklungsprozess in Unser Fritz übrigens nicht abgeschlossen. Die südlich und östlich gelegene, etwa drei Hektar große Fläche direkt am Rhein-Herne-Kanal wird nutzbar gemacht. Für die Bewohner im Stadtteil sollen öffentliche Spiel- und Sportflächen geschaffen werden, für Besucher aus nah und fern entsteht eine touristische Attraktion am Kanal. Insbesondere im Sommer wandelt sich der südliche Außenbereich, der zu Biergarten und Strandcafé ausgebaut werden soll, zum idealen Treffpunkt für Radfahrer und Spaziergänger. In unmittelbarer Nähe soll ein Schiffsanleger entstehen.


Weitere O-Töne von der Eröffnungsveranstaltung:

Jan Terhoeven, Baudezernent der Stadt Herne (1:12 Minuten)

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Peter Weber, Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Herne (33 Sekunden)

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Horst Tschöke, Leiter GMH (36 Sekunden)

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Oberbürgermeister Horst Schiereck hält in der Maschinenhalle eine Rede.

Oberbürgermeister Schiereck

Oberbürgermeister Schiereck hält ein Geschenk des Fördervereins, ein bedrucktes Tuch, in Händen.

Ein Geschenk des Fördervereins

Bogenfenster in der Maschinenhalle, vor dem ein schwerer Stahlhaken hängt.

Ein Fenster mit Rundbogen

Architekt Jens Blome hält eine Rede.

Architekt Jens Blome


 




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