Schulerfolg ist machbar: Herner Familienzentren begleiten mit kostenlosem Elterntraining den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ...mehr
Die Jahresabschlüsse mehrerer Beteiligungsgesellschaften der Stadt Herne stehen auf der Tagesordnung für die nächste Sitzung des Haupt- und Finanzauschusses am Dienstag, 22. Mai 2012. ...mehr
OB Horst Schiereck hat mit anderen Stadtoberhäuptern der Region eine Resolution unterzeichnet, mit der die Solidarität mit den Beschäftigten des Bochumer Opel-Werks ausgedrückt wird. Der OB nimmt zudem an der Belegschaftsversammlung des Werks am Montag, 21. Mai 2012, teil. ...mehr
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Auf einer Rundskala wurde früher die Menge des Gases angezeigt.
Wo sind wir gelandet? Futuristisch mutet das Dach des Gasometers an.
Gasometer ist so schön kurz. In Wahrheit müsste man das Herner Industriedenkmal aber mit "Scheibengasbehälter Hibernia" titulieren. Wie auch immer: Was sich da auf dem Gewerbeparkgelände befindet, ist ein denkmalgeschützter Gasbehälter Typ Klönne. Er wurde 1927 als Koksgasbehälter erbaut und nach 1960 als Stickstoff-Gasbehälter betrieben.
Die Scheibe im Gasometer schwamm früher, von zusätzlichen Gewichten beschwert, auf dem Gas und konnte so - je nach vorhandener Gasmenge - die Wände auf- und abgleiten.
Die Außenfläche des Gasometers erstreckt sich über 7.000 Quadratmeter, im Inneren werden 5.000 Quadratmeter erreicht. Der Gasometer ist 44 Meter hoch (der Oberhausener erreicht 117 Meter) und hat einen Durchmesser von 25,6 Metern. Er konnte ein Volumen von 20.000 Kubikmetern fassen (Oberhausen: 350.000).
Grün und Gelb vor blauem Himmel - ein Schmuckstück.
Der Treppenturm des Gasometers bietet 200 Stufen.
Am Behältermantel des Gasometers befindet sich ein Treppenturm. Der Aufstieg zu den fünf Umgängen und dem Dach erfolgt über insgesamt 200 Stufen. Auf dem Kopf des Turms ist ein Maschinenhaus angeordnet, in dem sich Motor und Antriebswinde für die Innenbefahrung sowie ein Telefon befinden.
Das Dach des Gasbehälters mutet futuristisch an. Im Zentrum steht die sogenannte Laterne, die ein Kuppeldach hat. Sie ist über einen Steg erreichbar. In der Laterne führt eine Wendeltreppe zur umlaufenden Laternenbühne, an der sich wiederum der Zugang zu einem Fahrkorb befindet. Schließlich musste der Gasometer im laufenden Betrieb oder bei Schwierigkeiten kontrolliert beziehungsweise repariert werden können. Es musste also eine Möglichkeit geben, die Scheibe zu erreichen.
Fotos: Thomas Schmidt
Und hier ist er noch einmal: Der Gasometer in Herne in seiner ganzen Pracht!