Durch die bergbaubedingte Eindeichung der Emscher in den letzten 100 Jahren werden Hochwasserereignisse von den Anliegern nur teilweise oder aber gar nicht bemerkt. Eine Hochwasserwelle im Bereich der Emscher benötigt von der Entstehung bis zum Ablauf in den Rhein keine 12 Stunden. Dies bedingt extrem kurze Vorwarnzeiten. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass größere Ereignisse als das Bemessungs-hochwasser (
HQ 100) auftreten, wurden auch die Auswirkungen eines extremen Hochwasserereignisses (
HQ 200) untersucht. Der HWAP Emscher gibt Hinweise, wie Schäden soweit wie möglich vermindert werden können und wie eine Hochwasservorsorge strategisch ausgerichtet werden kann.