"Ganz genau sind es 21.093.384 Euro. die der Stadt Herne für entsprechende Baumaßnahmen zur Verfügung standen. Bis Ende 2011 müssen diese Maßnahmen beendet und abgerechnet sein.
Ein Ratsbeschluss aus März 2009 umfasst hierzu 117 Maßnahmen an 55 Objekten. Gleichzeitig wurde das GMH mit der Umsetzung dieser Maßnahmen beauftragt.
Hierfür wurde zusätzliches Personal befristet eingestellt oder zum GMH abgeordnet. Die zusätzlichen Personalkosten betrugen in 2010 486.000 Euro.
Insgesamt wurden 40 Ingenieure und Architekten beteiligt, davon 13 aus Herne. Allein das Auftragsvolumen an Herner Architekten betrug 700.000 Euro. An das Herner Handwerk wurden sogar Aufträge mit einem Volumen von über 7 Millionen Euro vergeben. Neben der Erneuerung von WC-Anlagen und der Internetverkabelung in Schulen, wurde ein Hauptaugenmerk auf die Sanierung von Umkleidegebäuden an Sportplätzen und besonders auch auf die energetische Sanierung von Fenstern und Fassaden (an 23 Gebäuden), Dächern (an 22 Gebäuden) und Kessel/Lüftungsanlagen (in 17 Gebäuden) gelegt." Weitere größere Maßnahmen waren unter anderem: Umkleide Hauptstraße (538.000 Euro), Pavillon Schillerschule (280.000 Euro), Ausbau naturwissenschaftlicher Räume im Gymnasium Wanne (410.000 Euro).
Als eines von zwei außerordentlichen Projekten kann die Maßnahme des Umbaus und der energetischen Sanierung am Schloß Strünkede bezeichnet werden.
Dachsanierungen, Fassadensanierungen, Fenstersanierungen, WC-Anlagen, die Neugestaltung des Ausstellungskonzeption, Brandschutz und der Umbau des Foyers. Dies alles führte beim Schloß zu einer Gesamtsumme von fast zwei Millionen Euro.
Schloß Strünkede vor der Sanierung
Das Schloß in neuem Glanz.
Das Spielezentrum an der Jean-Vogel-Straße vor der Sanierung
Das Spielezentrum nach der Sanierung
WC-Sanierung am Beispiel Grundschule Börsinghauser Straße.