Eine Siedlung in der Siedlung ist am nordöstlichen Rand der Teutoburgia-Siedlung entstanden.
Die Mieter und Mieterinnen der 19 neuen Wohnungen in den zwei Bauabschnitten in der Schadeburgstraße und in der Straße Am Knie sind die ehemaligen Bewohner der heute abgerissenen Arbeiter-Siedlung Korte-Düppe aus Herne-Baukau.
30 Familien schlossen sich 1986 zu einer Bürgerinitiative zusammen, um sich für den Erhalt ihrer alten Siedlung stark zu machen. Zusammen mit der Stadt und der VEBA Immobilien ließen sie sich dann auf eine Experiment ein: 15 Familien zogen von der Korte-Düppe-Siedlung nach Teutoburgia.
Dort standen am Rande der Siedlung zwei Brachgrundstücke zur Verfügung. Die Korte-Düpper wurden von Anfang an in die Planung einbezogen und konnten ihre Vorstellungen von Wohnqualität konstruktiv einbringen.
Sie konnten mitreden bei:
- der Veränderung der städtebaulichen Konzepte
- dem Zuschnitt und der Verteilung der Wohnungen
- der Grundrissplanung und -qualität der Wohnungen und Ausstattungsdetails
- der Bildung neuer Hausgemeinschaften und Nachbarschaften
- der Gestaltung der Freianlagen
- der Ökologie am Haus und im Wohnumfeld.
Der Einsatz hat sich gelohnt. Seit 1992 wohnen die ehemaligen Korte-Düpper nun in der Siedlung Teutoburgia. Das Experiment ist gelungen.