Der Rettungswagen wurde neben den technischen Veränderungen zur Beförderung von stark übergewichtigen Personen mit der gleichen Ausstattung eines herkömmlichen Rettungswagens versehen und ist somit im Regelrettungsdienst als normaler
RTW einsetzbar.
Hier können Sie einen M-RTW anfordern
Fahrgestell: IVECO (
Industrial Vehicles Corporation)
Euro Cargo ML 100 E 18 mit 10
t zulässigem Gesamtgewicht
134
KW–Dieselmotor
luftgefederte Hinterachse
Automatikgetriebe
Ladebordwand 1,5
t
Fahrzeugaufbau: Firma GSF – Sonderfahrzeugbau in Twist
Durch die Ausstattung des Fahrzeugs mit einer speziellen Bodengruppe, die so genannte
Airlinerschienen integriert, kann die Einrichtung des Patientenraumes kurzfristig auf die verschiedenen Einsatzerfordernisse umgerüstet werden.
Dadurch ist es möglich, mit diesem Fahrzeug die folgenden Einsatzsituationen abzudecken:
- normaler RTW-Einsatz, Primäreinsatz (Standard-RTW-Ausrüstung).
- Krankentransport von schwergewichtigen Notfall- und Nichtnotfall-Patienten ab 150 kg mit der eingebauten Schwerlastfahrtrage.
- Transport mit einer speziellen Schwerlastkorbtrage auf einem hierfür konstruiertem Unterfahrgestell, z.B. Notfallrettung aus schwierigen Lagen (Umbau des Fahrzeugs ist erforderlich, Vorlaufzeit circa 20 Minuten).
- RTW-Verlegungsfahrten, Sekundäreinsätze z.B. in andere Kliniken (Klimaanlage, größerer Sauerstoffvorrat, Druckluft, 230 Volt-Anlage).
- Transporte von Patienten mit Rollstühlen (auch schwere Elektro-Rollstühle sind mit Gurtsystemen in den Airlinerschienen fixierbar).
- Unterbringung von bis zu sieben leicht verletzten Patienten, z.B. bei einem Massenanfall von Verletzten und Erkrankten (es stehen neben den drei Begleiterstühlen vier weitere Stühle zur Verfügung, die bei Bedarf in den Airlinerschienen variabel fixiert werden können). Das Fahrzeug ist für maximal neun Personen einschließlich der Besatzung zugelassen.
- Sammeltransport von bis zu sieben sitzenden Patienten, (z.B. bei Bombenentschärfung, Evakuierung bei Brandeinsätzen u. ä.).
- Transport von Patienten in Krankenhausbetten ist mit Einschränkungen möglich. 1. Fixierung mit der o. g. Spezial-Hydraulikeinheit für die Korbtrage. 2. Ist die Hydraulikfixierung nicht möglich, kann das Krankenhausbett mit Gurtsystemen befestigt werden. Dann ist die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt, die Begleitung des Transportes durch ein Polizeifahrzeug ist erforderlich und es sind nur Transporte im Nahbereich möglich (von Einsatzstelle bis Zielort maximal 20 km).
- Transport von Patienten unter Inanspruchnahme von besonderen medizinischen Geräten. Dies ist nur möglich, wenn das Krankenhaus die erforderlichen medizinischen Geräte und das Personal zur Versorgung des Patienten während des Transportes zur Verfügung stellt. Außerdem müssen die medizinischen Geräte fachgerecht im Fahrzeug fixiert werden können.
- Transport von medizinischen Geräten für Kliniken, z.B. Beatmungsgeräte.
Hier finden Sie weitere
technische Informationen zum M-RTW.