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Ruhr Valley – Innovation und Bodenständigkeit

Meldung vom 20. Dezember 2016
Neue Unternehmen sollen gegründet werden, Arbeitsplätze entstehen, außerdem sollen Herne und die Nachbarstädte aufgewertet werden. Diese und weitere großen Hoffnungen ruhen auf dem Projekt „Ruhr Valley“. Am 1. Januar 2017 beginnt es, aber schon vorher haben sich die Teilnehmer aus dem ganzen Ruhrgebiet in Herne getroffen, um miteinander in Kontakt zu kommen und den Start vorzubereiten.

Die Geschichte der Region einbeziehen
Am Dienstag, 13. Dezember 2016, trafen sich Forscher und Unternehmer, Professoren von drei Fachhochschulen und Vertreter der Stadt Herne im LWL-Landesmuseum. „Wir wollen etwas Innovatives tun und gehen in die Archäologie“, bemerkte Prof. Dr. Carsten Wolff von der Fachhochschule Dortmund. Das sei kein Widerspruch, denn: „Wir wollten etwas aus der Geschichte der Region in unser Projekt einbeziehen.“

In Zukunft soll Ruhr Valley aber in der Akademie Mont-Cenis beheimatet sein, ebenfalls an einem Ort, der eng mit der Geschichte der Stadt verbunden ist. Dort wird die Zusammenarbeit koordiniert, Forscher von drei Fachhochschulen der Region (Hochschule Bochum, Fachhochschule Dortmund und Westfälische Hochschule) werden daran teilnehmen. Außerdem sind rund 40 lokale Unternehmen dabei, vor allem aus der mittelständischen IT-Branche, der Elektromobilität und dem Energieanlagen-Bau. Professor Wolff freut sich, dass Ruhr Valley in der Akademie einen so „prägnanten Standort“ gefunden hat. Und der Herner Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda freut sich, dass das Projekt, an dem sich Herne intensiv beteiligt, inzwischen auch weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit bekommt.

Unternehmen gründen und Arbeitsplätze schaffen
Ziel von Ruhr Valley ist es, neue Konzepte zu entwickeln für umweltschonende Fahrzeuge, für eine nachhaltige Energieversorgung der Städte und dafür, wie sich eine Metropolregion wie das Ruhrgebiet verändern kann, damit sich die Bewohner wohl fühlen. Außerdem wird die Digitalisierung ein großes Thema sein. Aber nicht nur Forschung steht auf dem Programm. Mitglieder des Projektes sollen die Ideen aus Ruhr Valley nutzen, um Unternehmen zu gründen und Arbeitsplätze zu schaffen. Das käme dann direkt den Bürgern der Region zugute.

Die Chancen dafür stehen gut, denn in Herne treffen Experten aus verschiedenen Branchen zusammen: Ob aus dem Automobil-Bereich, der Energiewirtschaft, der Geothermie oder der Informatik. „Die größten Fortschritte werden an den Schnittstellen der unterschiedlichen Disziplinen gemacht“, ist sich Dr. Fritz Rettberg von der Technischen Universität Dortmund sicher.

Kenntnisse aus dem Bergbau wichtig
Auch die Kenntnisse aus dem Bergbau können den Ruhrgebiets-Forschern für die Zukunft nutzen. Gerade wenn es darum geht, ob alte Zechen als Energie-Speicher genutzt werden können, „haben wir eine weltweit einmalige Kompetenz im Ruhrgebiet“, weiß Prof. Dr. Rolf Bracke vom Geothermiezentrum der Hochschule Bochum.

Mit diesem einmaligen Mix und den daraus entstehenden Ideen möchte das Projektteam das Ruhrgebiet weltweit zu einer Marke machen, wie das Silicon Valley in den USA zur Marke für Internet-Firmen geworden ist. Frei übersetzt soll der Name Ruhr Valley nämlich das Ruhrgebiet bezeichnen. In einigen Jahren möchte Rettberg dann nicht mehr sagen müssen „das Ruhrgebiet liegt zwischen Paris und Berlin“. Dann soll die Region selbst zu einer Marke geworden sein – und den Geist von Silicon Valley mit der Bodenständigkeit des Ruhrgebietes verbinden, hofft Wolff.

 
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