Aktionsprogramm Breitensport auf kommunaler Ebene seit 1985
Das Aktionsprogramm orientiert sich an der Rahmenkonzeption des ehemaligen Kulturministerium ( jetzt Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport ) und des LandesSportBundes
NRW für Programme zur Förderung der Breitensportentwicklung auf kommunaler Ebene aus dem Jahre 1986.
Ausgehend von den im Pilotprojekt "Sport im Ruhrgebiet" gewonnenen Erkenntnissen von 1980 bis 1984 fördert die Stadt Herne Breitensportaktivitäten der Sportvereine, Kindergärten, Schulen und sonstigen Trägern des Sportes mit besonderer Aufgabenstellung (
z.B. Jugendheime, Kirchengemeinden, Altenheime ).
Die örtlichen Handlungsfelder sind: Sport im Elementarbereich, Schulsport, Vereinssport, sonstige Träger von Sportangeboten, Sportstättenversorgung und Organisations- und Öffentlichkeitsarbeit. Insbesondere werden gefördert: Zuschüsse zu den Übungsleiterkosten, Übernahme von Übungsleiterkosten, Sportgerätebeschaffung, Starthilfen für Vereinsgründungen oder Abteilungsgründungen, Organisationsarbeit, Durchführung von Informations- und Demonstrationsveranstaltungen. Generelle Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen der jeweiligen Träger im Einvernehmen mit einem Herner Sportverein durchgeführt werden.
Von 1985 bis 2001sind dem Stadtsportbund 550.800
DM an Zuschüssen für die Durchführung des Aktionsprogrammes bewilligt worden. Seit 2002 stehen dem Stadtsportbund jährlich circa 30.000 Euro für diese Zwecke zur Verfügung. Die örtliche
AOK ist seit 1997 aufgrund der Gesundheitsstrukturreform kein Projektpartner mehr.
Analog der Regelung des Aktionsprogrammes Breitensport, Projekt "Sport im Ruhrgebiet", der Landesregierung
NRW wurde ein Koordinierungsausschuss gebildet, der aus dem Vorsitzenden und einem weiteren Vertreter des Sportausschusses, dem Leiter der Abteilung Sport, dem Vorsitzenden und einem weiteren Vertreter des Stadtsportbundes, einem Vertreter des Landessportbundes und einem Koordinator für den Breitensport der Stadt Herne besteht.
Außerdem können Vertreter anderer städtischer Dienststellen und weiterer Institutionen zu den Sitzungen des Koordinierungsausschusses eingeladen werden.
Dieser Ausschuss hat die Aufgaben: Rahmenplanung, Maßnahmenplanung und Vergabe der Fördermittel.
Weitere Projekte:
Sportgerechte Stadt
Stadtforum für den Sport