Nachdem am Donnerstag, 17. März 2011, die Herner Nachwuchssportlerinnen und -sportler für herausragende Leistungen im Jahr 2010 geehrt worden waren, standen am Freitagabend, 18. März, die „Großen“ im Rampenlicht. Im Kulturzentrum (KUZ) zeichnete die Stadt erfolgreiche Einzelathleten und Teams aus, die den Herner Sport über die Grenzen der Stadt hinaus erfolgreich repräsentiert haben.
Der Rahmen war festlich, der große Saal
KUZ glänzend besucht und die Bühne bei den Ehrungen stets gut gefüllt. Oberbürgermeister Horst Schiereck, Stadtsportbundchef Jürgen Cokelc und Sportausschussvorsitzender Wolfgang Stohr erbrachten bei den Ehrungen eine sportliche Leistung der eigenen Art. Fast dreieinhalb Stunden lang überreichten sie Urkunden, hängten Medaillen um und schüttelten Hände. Schließlich galt es, fast 150 Herner Sportasse zu würdigen. Der
OB hob in seiner Rede das gute Miteinander von Stadt, Vereinen, Stadtsportbund und Politik hervor und freute sich über die große Beteiligung bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres. „Das zeigt den Stellenwert des Sports in unserer Stadt.“
Willkommene Unterbrechungen der von Reporter-Altmeister Werner Hansch launig-souverän moderierten Veranstaltung waren die eindrucksvollen Show-Einlagen. Die Fabrinis, bei denen der Herner Musikschul-Leiter Christian Ribbe den Bass zupft, rockten den Saal. Zwei Nachwuchsfechter des Herner
TC kreuzten auf der Bühne die Säbel und verwandelten die Bühnenbretter in eine Planche. Atemberaubende Akrobatik zeigten Jessica und Hartmut Held aus Hannover, die als „Nos Ipsis“ Kraft und Körperbeherrschung demonstrierten. Besonders ihre Vorführung an der vertikalen Stange brachte die Gäste ins Staunen. Auch Werner Hansch staunte nicht schlecht, als er sich plötzlich flachliegend auf der
KUZ-Bühne wiederfand. Aber
Bike-Trial-Experte Max Schrom benötigte für seine Show ein „Opfer“, über das er mit dem Rad hüpfen konnte. Hansch stellte sich der Herausforderung und überstand sie unbeschadet – keine Sensation, schließlich ist Max Schrom viermaliger Deutscher Meister. meisterlich auch der Auftritt der
Breakdancer von
Reckless, die für ihren dynamischen Auftritt auch eine Medaille verdient gehabt hätten.