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Die Bismarckstraße in Herne - eine Aufnahme aus dem Jahr 1930.

Die Bismarckstraße in Herne - aufgenommen am 5. März 1930.

Blick in die Historie

Streng genommen beginnt die Geschichte jeder Stadt mit dem Erhalt der Stadtrechte. In Herne geschah das am 1. April 1897 - aus der Gemeinde Herne wurde die Stadt Herne.

Energisch dafür eingesetzt hatte sich Amtmann Hermann Schaefers, der spätere Bürgermeister. Die Aufwertung Hernes erfolgte aufgrund des schnellen Wachstums. Das Amt Herne war von knapp 1.000 Einwohnern im Jahr 1847 auf rund 20.000 im Jahr 1890 angewachsen.

Andererseits jedoch beginnt Stadtgeschichte natürlich nicht erst mit den Stadtrechten. In seiner Frühform "Haranni" zum Beispiel taucht der Name Herne zum ersten Mal bereits um das Jahr 880 im Heberegister der Abtei Werden auf (also locker tausend Jahre vor der Stadtwerdung). Außerdem ist am Geschlecht der Ritter von Strünkede kein Vorbeikommen, blickt man in die Geschichte Hernes. Das berühmte Wasserschloss der Stadt (Schloss Strünkede) trägt den edlen Namen, und die Strünkeder selbst, die sich im 12. Jahrhundert hier niederließen, bestimmten über Jahrhunderte das Leben in der Region.
1815 fiel Herne an Preußen zurück, nachdem es bereits von 1614 bis 1806 in brandenburgischem Besitz war. Von 1815 bis 1844 gehörte Herne als Bürgermeisterei zum Landkreis Bochum. Der Grundstein für das heutige Herne aber wurde im März 1857 gelegt: In diesem Monat begannen auf dem Hof des Bauern Sengenhoff die Abteufarbeiten für den ersten Schacht der Zeche Shamrock. Damit wurde die Entwicklung Hernes zur Bergarbeiterstadt eingeläutet.

Die Historie Hernes kann in dieser Kürze natürlich nicht abgehandelt werden. Deshalb haben wir alle wichtigen Ereignisse der vergangenen Jahrhunderte in einer Zeittafel aufbereitet (siehe rechte Marginalie): Klicken Sie sich durch die Vergangenheit!

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