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Eröffnung Maschinenhalle
Interview mit Jens Blome

Jens Blome ist bauleitender Architekt und Vorsitzender des Fördervereins der Künstlerzeche


Wie fühlen Sie sich heute?
Blome: Jetzt ganz gut.

Vor der Rede?
Blome: Nicht so gut.

Warum?
Blome: Ja, nervös, natürlich.

Deswegen der doppelte Horst, aber das war ganz schön! (Blome war am Anfang seiner Rede mit den beiden anwesenden Horsts – Schiereck und Tschöke – durcheinander geraten; Anm. der Red.)
Blome: Der doppelte Horst war schön, ja, leichte Aufheiterung…

Sie haben vorhin von Katakomben erzählt, das fand ich sehr spannend. Können Sie mir das noch mal einmal erklären, was das mit den Katakomben und dem Weg zum WC so auf sich hat?
Blome: Das Fördermaschinenhaus hat ein Fundamentgeschoss, um die schweren Lasten der Fördermaschine damals, es war ja eine Dampfmaschine, aufnehmen zu können. Und in diesem Fundamentgeschoss gab es Wartungsgänge. Und die stellen sich dar wie Katakomben. Da es ein langer Weg um das Gebäude komplett herum ist, ist der Weg zu den Toiletten natürlich sehr weit. Wir haben ihn versucht ein wenig aufzulockern mit einer kleinen Ausstellung von alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen hier der alten Fördermaschine und des Innenraumes. Das soll dann den Weg dorthin etwas erfreulicher machen.

Hätten Sie gedacht, dass das Endprodukt einmal so aussehen wird, wie es jetzt aussieht? Sind Sie zufrieden, sind Sie stolz?
Blome: Ja, sagen wir mal, ich bin zufrieden, das mit dem Stolz ist so eine Sache, da habe ich es nicht so mit. Als Architekt ist es eben auch anders, man erlebt das Gebäude ja jeden Tag während des Umbaus, und Dinge, auf die man sich gefreut hat oder die einen überraschen. Aber das ist dann doch schon eine Zeit her und geht dann mit der Zeit so unter, wird gewöhnlich, alltäglich.

Wie wird das sein, wenn jemand als Privatperson hier gerne mal einen Geburtstag feiern möchte – könnte man sich das vorstellen, dass das funktioniert?
Blome: Ja, das funktioniert ja auch schon in unseren anderen Hallen so, die kann man also anmieten, wenn Termine frei sind, kein Problem.

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