Eröffnung Maschinenhalle Jan Terhoeven, Baudezernent
Herr Terhoeven, Sie sind gerade lobend von Herrn Blome erwähnt worden, als jemand der in Diskussionen darum gerungen hat, das Beste aus der Halle herauszuholen. Zum einen, was haben Sie damals so diskutiert, und zum anderen, wie finden Sie jetzt das Ergebnis?
Ursprünglich war mal gedacht, diese Maschinenhalle als vollwertiges Gebäude Instand zu setzen und herzurichten. Das hieße aber, dass man den Charakter dieser Fabrikanlage nicht mehr sieht, weil man eben Wärmedämmungen aufbringen muss, andere Fenster einbauen und so weiter. Ich habe das immer kritisiert, nicht nur, weil wir kein Geld hatten, sondern weil damit auch der Charakter der Anlage verloren geht. Das, was der Herr Blome jetzt daraus gemacht hat, ist einfach ein Traum. Das ist genau das, was ich mir vorgestellt habe. Und wir sehen ja jetzt auch: diese filigrane Architektur, diese alten Fenster, die man wieder hergerichtet hat – das Dingen ist trotzdem nutzbar, auch wenn es nicht nach heutigem modernen Standard gebaut ist. Im Gegenteil, es ist so schön, dass man eigentlich hier jede Veranstaltung feiern müsste. Der Charme der Halle wird dazu führen, dass wir hier viele Ausstellungen und Events sehen.
Insofern dann auch häufige Öffnungszeiten?
Ja, das wird ein Punkt im Rahmen der Kulturhauptstadt sein, hier das auswärtige Publikum herzuholen, und es wird mit Sicherheit in Zukunft eine der wichtigen Adressen hier im Ruhrgebiet werden.