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Rainer Overath, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Oberbürgermeister Horst Schiereck sitzen am Tisch und stellen die Bürgerumfrage 2008 vor.

Ergebnisse der Bürgerumfrage 2008 vorgestellt

Die Menschen leben gerne in Herne. Das ist eine der wichtigsten Aussagen der Bürgerumfrage 2008, die Oberbürgermeister Horst Schiereck am Dienstag, 18. August 2009, vorgestellt hat. Gemeinsam mit Rainer Overath, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Jürgen Venghaus, dem Leiter der städtischen Statistikstelle, erläuterte das Stadtoberhaupt wichtige Zahlen und Erkenntnisse der 248 Seiten starken Studie. 77,2 Prozent der Befragten gaben an, gerne in Herne zu leben. Damit liegt der Wert ähnlich hoch wie bei der letzten Umfrage 2005. Damals waren es 77,9 Prozent. Rund die Hälfte der Befragten bewertete die Stadtverwaltung positiv, nur 12 Prozent gaben ihr durchweg schlechte Noten, eine Verbesserung gegenüber 2005. Die Angebote der Bürgerdienste wurden gut gewürdigt, ebenso die Erreichbarkeit der städtischen Dienststellen mit dem ÖPNV. Problemfelder schließt die Bürgerbefragung nicht aus. Als größte Mankos Hernes werden hier vor allem die Arbeitslosigkeit und die Einkaufssituation beurteilt.
Die Runde der Pressekonferenz zur Bürgerumfrage 2008 und links daneben zwei Statistiken aus der Studie.

Kultur und Sport kommen an

51 Prozent der Teilnehmer hatten ein Museum oder eine Galerie besucht, mehr als zwei Drittel eine Sportstätte als Aktiver oder Zuschauer. Gute Umfragewerte erhielten die Gesundheitsversorgung und die Entsorgung Herne. Beiden Bereichen war ein Schwerpunkt im Fragenkatalog gewidmet. So beurteilten 58,6 Prozent den Gesundheitssektor positiv. Die Angebote der Entsorgung Herne kommen gut weg, lediglich die Öffnungszeiten des Recyclinghofs wurden häufiger bemängelt. „Wir wollen aus solchen Umfragen ja auch lernen, was wir weiter verbessern können“, kommentierte OB Schiereck dieses Ergebnis.

Zur Erhebung der Daten waren von Oktober bis Dezember 2008 14-seitige Fragebögen an zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger verschickt worden. Immerhin 1.450 oder 38 Prozent erhielt die Stadt ausgefüllt zurück. „Das ist eine gute Quote für eine Umfrage auf dem Postweg“, wie Rainer Overath betont. Damit sind die Ergebnisse durchaus repräsentativ. Zum Vergleich: Zur Erstellung von Prognosen bei Bundestagswahlen werden bundesweit nur 1.000 Personen befragt, und diese Prognosen liegen meist schon sehr nah am späteren Endergebnis.

Auswertung der Bürgerumfrage 2008 als PDF-Datei

Oberbürgermeister Horst Schiereck zur Bürgerumfrage 2008 (42 Sekunden)

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Rainer Overath, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, zur Bürgerumfrage 2008 (34 Sekunden)

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