Seit dem 1. Januar 2002 hat der Gesetzgeber die rechtliche Situation für die Opfer häuslicher Gewalt entscheidend verbessert. Das neue Gewaltschutzgesetz regelt eindeutig:
"Wer schlägt muss gehen."
Schon im Dezember 2000 hat sich in Herne - auf Initiative der Gleichstellungsstelle und des Frauenhauses - der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt gegründet. Der Runde Tisch entwickelte konkrete Verfahrensschritte zur Umsetzung der gesetzlichen Regelungen in Herne und ist dem Kriminalpräventiven Rat der Stadt Herne angegliedert.
Ziele des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt:
- Er setzt sich für den Rückgang häuslicher Gewalt ein und betreibt zu diesem Zweck intensive Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit.
- Er praktiziert eine umfangreiche und enge Zusammenarbeit mit beteiligten Institutionen, um die Situation der Opfer entscheidend verbessern zu können.
Bisherige Aktivitäten des Runden Tisches:
Der Runde Tisch führt regelmäßig Kampagnen gegen häusliche Gewalt durch. Auch finden Fachtagungen und Fortbildungsveranstaltungen für Professionelle und Interessierte zum Thema statt. In den Medien wird darüber berichtet.
Ferner wurde eine Broschüre konzipiert, welche als Ratgeber für Frauen dient, die Gewalt in Beziehungen mit Männern erleben. Diese Broschüre ist in deutscher und türkischer Sprache erhältlich.
Ein
Flyer mit einer Kurzinformation zum Thema liegt in deutscher, türkischer, russischer, englischer und französischer Sprache vor.
Mitglieder sind u. a.:
Informationen zu diesem Thema:
Gleichstellungsstelle
Sabine Schirmer/Angelika Wissmann
Telefon: 0 23 23 / 16 22 05 oder 0 23 23 / 16 22 08
E-Mail:
gleichstellungsstelle@herne.de