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Wappen der Patenstadt Strehlen

Wappen Strehlen

Patenstadt Strehlen - Stadt und Kreis

Beginn der Patenschaft Strehlen
Anlässlich des dritten Heimattreffens der Strehlener überreichte der damalige Herner Oberbürgermeister Robert Brauner am 6. September 1951 die Patenschaftsurkunde, die folgende Widmung enthielt:

"Am 13. August 1946 gelangten nach der Vertreibung aus der Heimat Schlesien in einem gemeinsamen Zuge 289 Männer, Frauen und Kinder, Bürger der Stadt und des Kreises Strehlen, nach leidensvollem Wege in unsere Stadt. Bereits vorher und auch nach ihnen hat eine große Zahl durch den Krieg und seine Folgen heimatlos gewordene deutsche Menschen hier Zuflucht gefunden.
Dank dem unermüdlichen Fleiß und dem Lebenswillen ist es vielen Ortsvertriebenen gelungen, in unserer Stadt ihr Berufs- und Familienleben wieder aufzubauen und eine Verbindung zu finden zu dem unablässig pulsierenden Leben und den schaffenden Kräften des Ruhrgebiets.
Die vertriebenen Bürger Strehlens haben sich in Herne in besonderem Maße um die Pflege schlesischen Brauchtums und die Erhaltung des Heimatgedankens verdient gemacht.
Der Rat der Stadt Herne hat daher durch einstimmigen Beschluss vom 6. August 1951, einem Antrage der Gruppe der Strehlener in Herne stattgebend und um die besondere Verbundenheit des Westens mit den durch ein willkürliches Diktat aus ihrer ostdeutschen Heimat Schlesien Vertriebenen zu bekunden, die Patenschaft über Stadt und Kreis Strehlen Schlesien übernommen."


Zur Geschichte der Stadt Strehlen

Die Stadt Strehlen (heute polnisch Strzelin) liegt südöstlich von Breslau am Rande der Münsterberg-Strehlener Berge am Ufer der Ohle (Olawa) in Niederschlesien. Sie ist heute eine Kleinstadt mit etwas über 12.000 Einwohnern.

Eine Burg Strelin als Sitz der Grafen von Strehlen ist 1251 belegt, am rechten Ohleufer bestand eine slawische Fischersiedlung. 1292 vereint Herzog Bolko I. die Marktorte Strelin und Prieborn (Przeworno) und gründet auf dem linken Ufer die Stadt Strehlen. 1331 erhält Strehlen das Braurecht. 1362 werden mit herzoglicher Erlaubnis zwölf Tuch- und sechs oder mehr Kaufkammern angelegt, einträglich war besonders der Hopfenanbau. 1535 setzt sich die Reformation in Strehlen durch. Strehlen wird (bis 1706) ein blühender Marktort mit zwei Jahrmärkten für Wolle, Getreide und Hopfen, zugleich Stapelort des Gebirgsgetreidehandels. Bierbrauerei, Tuchmacherei, Tabak- und Schuhfabrikation sicherten bis ins 19. Jahrhundert den Wohlstand der Stadt. Als Strehlen 1741 preußisch und Kreisstadt wird, zählt es mit den Vorstädten rund 2.300 Einwohner. Seit 1749 finden tschechisch sprechende Hussiten in der Altstadt Strehlen Schutz vor der Religionsverfolgung in Mähren.

Nach dem Bau der Eisenbahnlinie (nach 1870) dominieren Granitsteinwerk (mit dem Granitsteinbruch), Möbelfabrik, Landmaschinenfabrik, Zuckerfabriken und die Agrarindustrie. Die Wirtschaftskrise der 20er Jahre erfasst Kreisstadt (1939: 12.337 Einwohner) und Kreis (1939 einschließlich der Städte Wansen und Strehlen 57.458 Einwohner). Auch Strehlen bleibt der Nationalsozialismus in allen seinen Konsequenzen nicht erspart. Die jüdische Gemeinde, deren berühmtester Sohn der Nobelpreisträger Paul Erlich war, wird wie überall im Deutschen Reich verfolgt und vernichtet.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wird Strehlen im Vorfeld der "Festung Breslau" zur Hälfte zerstört, der historische Stadtkern mit dem Ring völlig vernichtet. Mit Flucht und "Aussiedlung" der deutschen Bevölkerung (von der eine Gruppe geschlossen nach Herne kam) und der Ansiedlung polnischer "Repatrianten" wird Strehlen 1946/47 eine polnische Stadt.


Ansprechpartner der Heimatgruppe Strehlen:
  • Dr. Heinz-Werner Fleger, Vorsitzender
    An der Broke 1,
    57482 Wenden,
    Tel.0 27 62/ 78 57,
    E-Mail: drhwf@t-online.de

Bärbel Gräsner, Bundesgeschäftsführerin
Bochumer Straße 18
44623 Herne
Telefon und Telefax: 0 23 23 / 5 36 25

Markus Leckscheid
Fachbereich Kultur der Stadt Herne
Willi-Pohlmann-Platz 1
44623 Herne
Telefon: 0 23 23 / 16 25 94
Telefax: 0 23 23 / 16 12 33 92 28

Anschrift der Strehlenschen Heimatstube in Herne:
Gräffstraße 43
44623 Herne

Öffnungszeiten:
jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr oder nach telefonischer Absprache, außer in den Ferienzeiten des Landes Nordrhein-Westfalen

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