Bergen-Belsen, Sobibor, Majdanek, Auschwitz. Orte, deren Namen zum Inbegriff des größten Verbrechens der Menschheitsgeschichte wurden.
Jahrzehnte später machen sich junge Herner auf den Weg, diese Orte des Verbrechens zu erkunden. Was bleibt?
„Ich möchte, dass sich jemand daran erinnert, dass einmal ein Mensch namens David Berger gelebt hat.“ So schrieb David Berger in seinem letzten Brief, bevor ihn die Nazis 1941 in Wilna ermordeten. Dieses Zitat stellt die Gedenkstätte Yad Vashem
(www.yadvashem.org) einer Datenbank voran, in der bisher drei Millionen Namen der von den Deutschen und ihren Helfern ermordeten Jüdinnen und Juden genannt werden.
Dieses Zitat steht auch stellvertretend für die etwa 400 Namen der Opfer aus Herne und Wanne-Eickel, die auf dem Herner Shoah-Mahnmal genannt werden.