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+++ Revierkönig 2010 +++ Das erste Casting +++

Er ist in den 1950ern eingefroren: Frank Mario Gautsch aus Castrop-Rauxel eröffnete das erste Casting zum Revierkönig 2010 und rockte das Adiamo in Oberhausen. Mit dem Lied At the Hop von Danny and the Juniors bewies der Elvis-Fan Gespür für einen außergewöhnlichen Beitrag. Das covern nicht viele, bemerkte der Sänger.

Ebenfalls dem Rock verschrieben, wenn auch mit ganz viel Gefühl: Tobias Gottschalk aus Oberhausen präsentierte den Song Fairytale gone bad. Jurymitglied Pamela Falcon kennt den 28-Jährigen bereits seit zwei Jahren und bescheinigte ihm eine großartige Entwicklung.

Diese Fünf schafften es beim zweiten und letzten Casting ins Finale (v.l.): Countrymusiker Siegfried Schiller alias „Sammy Shawn“, Sängerin Jessica Jean Pfeiffer, Flamencotänzerin Peppi Alvarez, Stimmenimitator Christian Schiffer und Rapper Marco Müller alias „MQ Stylez“.

Für Bauchredner Sascha Berger aus Bochum war der Revierkönig kein Unbekannter: Er hat bereits in 2009 an dem Talentwettbewerb teilgenommen. Die Jury bescheinigte ihm eine tolle Technik und punktete ihn ins Finale. Geraldine aus Frankreich darf mit.

Einen Riesenapplaus ernteten die drei Pottporus-Jungs aus Herne: Simon, John-Marvin und Emre traten als International Brothers auf und qualifizierten sich mit ihrer Tanznummer ganz klar fürs Finale auf Crange.


Der Rollstuhl auf den Drahtseilen brachte ihn ins Finale: Thomas Hoffmarck aus Oberhausen. Vor 20 Jahren hat er einen Unfall gehabt und sitzt seitdem im Rollstuhl. Der Sport hat mich hochgedonnert, sagt er.

Mit Comedy von hinterm Deich wollte Lars-Josef Klemmer im Pott landen. Hat nicht funktioniert. Sogar Pamela Falcon, die ewige Geberin der Bestnote Eins, vermisste das Lachen im Publikum und zog Note Zwei.


Jennifer Konstabel-Kleinert traute sich was: Die Powerfrau aus Dinslaken betrat als Jesse K. Walker die Bühne und überzeugte alle davon, dass sie alive war. Pamela Falcon legte ihr Talent frei, indem sie drei verschiedene Happy-Birthday-Versionen von ihr forderte. Soviel Courage führte ins Finale.

Ein Showman mit einem Sommerlied: Fanel Cornelius aus Castrop-Rauxel erschien ganz in Weiß und mit Hut. Er konnte singen und vor allem auch flirten. In der warmen Disco verbreitete sich jedenfalls sofort Inselfeeling.


15 Jahre jung und schon mit einem eigenen Song auf der Bühne: Julia Müller aus Bochum griff beim Casting auch zur Gitarre, da der Rest der Band bereits im Urlaub weilte. Die Jury war sich einig: Unbedingt so lassen, das ist ausbaufähig. Will heißen: Finale!

Poetry-Slammer Thorsten Sträter erzählte bizarre Sachen, die teilweise ebenso wenig Sinn ergaben wie Keinohrhasen und Zweiohrküken. Alles beabsichtigt natürlich, denn der gelernte Spediteur suchte auf der Bühne nach einem passenden Namen. Sträter, das klingt ja wie Filtertütenfabrikant.



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