Von Silke Bender
Egal, ob das Akronym ZIR oder die ausgeschriebene Variante Zentrale Internetredaktion – als Außenstehender weiß man nie so recht, was sich hinter solchen Zirkeln verbirgt.
Ich versuche es mit einfachen Worten: Techniker und Tüftler auf der einen Seite. Axel Wolff ist so einer, Ulrich Katter ebenfalls und Sebastian Latajka. Sie beherrschen
u. a. unser
Content Management System jenseits aller vorgegebenen Felder und können herrliche Dinge darin basteln.
Die andere Seite wird von Journalisten, Text- und Bildredakteuren, besetzt. Als da wären Christoph Hüsken, Sandra Wenskat, Thomas Schmidt und meine Wenigkeit. Wir pflegen die Inhalte. Schmeißen Altes und Abgelaufenes raus, bemühen uns, den Bürgern guten Service zu bieten, die Homepage immer in Bewegung und interessant zu halten.
Zusammen könnte man uns eigentlich "
Die Glorreichen Sieben" nennen, obwohl das Image einer um sich schießenden Hilfstruppe nicht wirklich zutrifft. Ebenso wie die Filmhelden sind wir aber eigentlich unbezahlbar, finde ich, und eine Menge Idealismus stecken wir auch in unsere Jobs.
Herne.de wird aber nicht nur von der Internetredaktion gefüllt. Es gibt noch weitere städtische Mitarbeiter – im Bereich Kultur, Tourismus, Integration
z.B., die Inhalte einstellen
bzw. bestimmte Module aktualisieren.
Wenn hingegen jemand aus der Verwaltung Hilfe braucht oder eine Frage zum Thema Internet hat, dann ist er bei uns an der richtigen Stelle. Wir beraten, setzen um, beauftragen.
Die Redaktion spricht unheimlich viel miteinander. In 14-tägigem Rhythmus finden die ZIR-Konferenzen statt, die immer locker drei Stunden dauern. Themen gibt es noch und nöcher. Als ZIRler ist man daher nie einsam, auch nicht an gewöhnlichen Bürotagen ohne Sitzung.
Vorhin etwa habe ich Pressemeldungen geschrieben. Als ich anschließend wieder in mein
Mail-Account schaute, sah ich nur noch rot (= ungelesene Post). Weil die glorreichen Sechs über die Verlinkung einer Fahrplanauskunft diskutierten (ich war nicht schnell genug und wurde schlicht nicht mehr nach meiner Meinung gefragt) und über die Einbindung einer Freiwilligendatenbank.
Das Internet ist schnell. Wer auf dem Laufenden bleiben will, muss schon anständig im Fluss bleiben.