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Familie und Beruf - Frauen im Spagat

Frau mit zwei Kindern an den Händen auf einer Wiese / © PhotoCase.de

Im Februar 2008 meldete das Bundesamt für Statistik, dass das Elterngeld bei Vätern hoch im Kurs stehe. Jeder achte Antrag (12 %) auf Elterngeld sei von einem Vater gestellt worden. 60 % der Väter, die in 2007 Elterngeld in Anspruch nahmen, beantragten zwei Monate Babyzeit. 18 % entschieden sich für eine Babyzeit von zwölf Monaten. Diese Meldungen sind ohne Zweifel sehr positiv. Die Zahlen belegen jedoch auch, dass der weitaus größte Anteil aller Anträge von Frauen gestellt wird. Kinderpause und Teilzeitarbeit sind nach wie vor Themen, mit denen sich vor allem Frauen auseinandersetzen müssen. So lange sich das nicht ändert, erleben Frauen die Doppelbelastung von Familie und Beruf.
„Wie kann ich beides unter einen Hut bringen“, so lautet für viele Frauen die Frage.
 
Eine Frau läuft mit einem kleinen Jungen an der Hand die Straße entlang / © Eric Audras / PhotoAlto

Auch wenn die Kinder „aus dem Gröbsten raus“ sind und Frauen wieder gerne berufstätig werden wollen, stehen sie nicht selten vor dem Problem, dass ein Familienmitglied pflegebedürftig wird. Oft werfen sie ihre Pläne dann zum zweiten Mal über Bord, denn auch die Pflegeaufgaben in der Familie sind meist ein schlecht oder gar nicht bezahlter Frauenjob.

Unterstützungsmöglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt es viele:
Fortschrittliche Firmen haben die Arbeitszeiten flexibilisiert; gesetzlich ist ein Anspruch auf Teilzeittätigkeit verankert worden. Auch Telearbeit ist eine Möglichkeit, Familienpflichten – Kindererziehung oder auch Pflegeaufgaben – mit der Berufstätigkeit verbinden zu können.

Informationen und Beratung zu diesem Thema
Fachstelle FRAU UND BERUF
Ulrike Hammerich
Tel. 0 23 23 / 16 35 82
E-Mail:ulrike.hammerich@herne.de
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