Meldung vom 01. August 2019

Erfolgreiche Abfischung der Teiche

Der Fachbereich Stadtgrün bewertet die Elektroabfischung der vergangenen Tage als Erfolg. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, es hat alles problemlos funktioniert“, lautet die Bilanz von Thilo Sengupta, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Stadtgrün.

Wie bereits berichtet, wurde eine externe Firma damit beauftragt, die beiden Teiche im Ostbachtal und den Teich im Dorneburger Park abzufischen. Die Maßnahme war erforderlich, weil sich durch die Witterungsverhältnisse der Sauerstoffgehalt im Wasser zusehends verringerte. Erfreulich ist aus Sicht des Fachbereichs insbesondere die Tatsache, dass die dort vermuteten größeren „Kaliber“ durch die Umsetzung in den Rhein-Herne-Kanal gerettet wurden. Insgesamt landeten 13 Tiere mit einer Länge von mehr als 70 Zentimetern im Kescher. Im nördlichen Ostbachteich waren es sechs (zwei Hechte, drei Karpfen, ein Wels), im südlichen ebenfalls sechs (drei Hechte, zwei Aale und ein Karpfen) und im Dorneburger Teich einer (Karpfen). Insgesamt wurden etwa 800 Fische gefangen. Die mit Abstand größte Gruppe war die Schleie mit 541 Exemplaren.

Die Befischung erfolgte in Form einer sogenannten Elektroabfischung, die für die Tiere unschädlich ist. Die Fische wurden lebend eingefangen und – in Abstimmung mit der unteren Fischereibehörde beziehungsweise mit Zustimmung des Landesfischereiverbandes NRW – in den Rhein-Herne-Kanal umgesetzt.

Wie langfristig insbesondere mit dem nördlichen Ostbachteich umgegangen werden soll, soll ein für den Herbst angekündigtes Gutachten aufzeigen. „Hier erwarten wir Handlungsempfehlungen, die vielleicht auch bei anderen Teichen im Stadtgebiet umgesetzt werden können“, erklärt Thilo Sengupta.