Meldung vom 20. September 2019

Ausstellung zeigt 69 Papierarbeiten

Knapp 70 Werke schenkt die Künstlerin Prof. Ludmilla von Arseniew dem Emschertal-Museum. „Wir freuen uns sehr und sind geehrt“, betont Dr. Oliver Doetzer-Berweger bei einem Pressegespräch. Die gesamte Schenkung wird am Sonntag im Schloss Strünkede zu sehen sein.

Die Ausstellung zeigt Zeichnungen, Aquarelle und Gouachen und gibt damit einen Einblick in die große Bandbreite des künstlerischen Schaffens von Ludmilla von Arseniew in einem Zeitraum von fast 48 Jahren. Themen der Werke sind Venedig, Rom, Wasser, aber auch Bäume. Viele ihrer Werke seien auf Reisen entstanden. „Viel wichtiger als die Orte selbst sind Raum und Licht“, erklärt die gebürtige Russin. Wasser habe sie als Thema allerdings schon immer interessiert. Die Tiefe und die Bewegtheit fasziniere sie. „Jede Arbeit sieht anders aus. Bei mir gibt es keine einheitliche Handschrift“, sagt Prof. Ludmilla von Arseniew über ihre Werke. Die Handschrift ändere sich immer mit dem Objekt.

Eigentlich wollte Prof. Ludmilla von Arseniew Musik studieren, aber als eine Kunsterzieherin in der Oberstufe zu ihr sagte „Also, an Ihrer Stelle würde ich es mit der Malerei probieren“ war die Idee, Kunst zu studieren geboren. Von 1960 bis 1965 studierte sie an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Günter Grote.

Die Vernissage der Ausstellung „Ludmilla von Arseniew – Schenkung. 69 Papierarbeiten 1968-2016“ ist am Sonntag, 22. September, um 14 Uh im Schloss Strünkede, Karl-Brandt-Weg 5.

Am letzten Tag der Ausstellung, am 10. November 2019, gibt es um 14 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin. An diesen Tagen ist es auch möglich den Katalog, den die Künstlerin konzipiert und gestaltet hat, zu erwerben.

Ebenfalls am Sonntag, 22. September, wird der Museumstag im Schloss Strünkede gefeiert:
14 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Ludmilla von Arseniew – Schenkung. 69 Papierarbeiten von 1968-2016“
14:30 Uhr: Künstlercafé, Zeichenworkshop für Jugendliche und Erwachsene
15 Uhr: Kindertheater: „Motte will Meer“
17 Uhr: Theaterspektakel mit Peter Trabner im Dialog mit „Der Tod des Empedokles“