Meldung vom 06. November 2019

Verstärkter Austausch zwischen Grundschulen und ASD

Wie können die Schnittstellen zwischen dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) und den Grundschulen noch besser gestärkt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich aktuell eine Workshop-Reihe, bei der sich zum Auftakt am Mittwoch, 30. Oktober 2019, rund 40 Fachkräfte trafen.

„Die Workshops dienen als präventives Austauschformat, bei denen sich die Akteure noch besser kennenlernen sollen“, bringt es Nikolai Ammann, städtischer Koordinator für die Schulsozialarbeit, auf den Punkt. Das ist zum Auftakt im Stadtteilzentrum Pluto bestens gelungen. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit den Arbeitsweisen des jeweils anderen, identifizierten die gemeinsamen Schnittstellen und Fallstricke in der Zusammenarbeit und entwickelten Verbesserungen für die Zukunft. „Als Modellprojekt fangen wir mit dem ASD-Bezirk Wanne-Eickel und den dort befindlichen Grundschulen an. Sollte das Modell positiv bewertet werden, ist eine stadtweite Ausweitung geplant“, berichtet Ammann weiter.

Die Idee entstand gemeinschaftlich von Schulamtsdirektorin Andrea Christoph-Martini und Stefanie Jordan, Leiterin des Fachbereichs Kinder-Jugend-Familie. Organisiert und umgesetzt wird sie auch gemeinschaftlich von schulischen Akteuren, wie zum Beispiel Raphaela Brinkhoff, Schulleiterin der Südschule, dem Team der Michaelschule oder Pamela Lombardi, Teamleiterin des ASD Wanne-Eickel. Besonders wichtig ist aus Sicht der Organisatoren, dass jede Schule die Möglichkeit hat, ein multiprofessionelles Team an den Workshops teilnehmen zu lassen. Und so fanden auch OGS-Mitarbeiter*innen, Sonderpädagog*innen, pädagogische Fachkräfte der Schuleingangsphase, Fachkräfte der Schulsozialarbeit und Schulleitungen ins Stadtteilzentrum Pluto. Das nächste der insgesamt vier Treffen findet im Januar statt.