Meldung vom 25. November 2019

Dritte Fachtagung des „Forums Wohnen“

Nachhaltige Investitionen, Qualität und sozialer Zusammenhalt standen im Mittelpunkt der dritten Fachtagung, zu der das „Forum Wohnen“ in die Akademie Mont-Cenis eingeladen hatte. Die Veranstaltung diente dem Dialog von Marktteilnehmern, Politik und Verwaltung über die Entwicklungstendenzen des Wohnungsmarkts.

Zu den Referenten gehörten auch Baudezernent Karlheinz Friedrichs und HGW- Geschäftsführer Thomas Bruns. Für Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda hat sich das „Forum Wohnen“ mittlerweile zu einem wesentlichen Strategiefaktor entwickelt: „Die Wohnungswirtschaft ist einer der wichtigen Innovationstreiber in der Stadt“, freute sich das Stadtoberhaupt über die vielen Investitionen der vergangenen Monate und Jahre. Herne überzeuge immer mehr Menschen und Investoren von seinen Standortvorteilen als Wohnstadt. Dazu gehören die zentrale Lage in der Metropolregion Ruhr, das vergleichsweise günstige Miet- und Preisniveau und das viele Grün. „Die Qualität in den Quartieren steigt sichtbar und fühlbar“, erklärte der Oberbürgermeister bei seinem Grußwort und fügte hinzu: „Gleichzeitig hat die Wohnungspolitik in Herne das Ziel, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und den Zugang zum Wohnungsmarkt für alle Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten.“

Begrüßen konnte das Forum auch Alexander Rychter, Vorsitzender des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen. Rychter ging bei seinem Vortrag auf die künftigen wohnungspolitischen Herausforderungen wie Grundsteuer, Mobilitätswende oder neue mietrechtliche Regelungen ein.

Um die Weiterentwicklung des Wohnstandorts Herne gemeinsam voranzutreiben, haben organisierte Wohnungswirtschaft, weitere Wohnungsmarktakteure, Stadtverwaltung und Ratsfraktionen 2016 das Herner Bündnis für Wohnen geschlossen und 2018 den Verein „Wohnen in Herne“ gegründet. Die Veranstaltung war das dritte fachöffentliche „Forum Wohnen“. Bei den vorausgegangenen Veranstaltungen standen die Themen Wohnraumförderung (2017) und Stadtentwicklung (2018) im Fokus.