Meldung vom 02. Dezember 2019

Finanzieller Appetithappen für Solardächer

Dr. Christina Buckemüller (RVR) und Thomas Semmelmann (Stadt Herne) stellen das Projekt der Presse vor

Im Rahmen der Ausbauinitiative Solarmetropole Ruhr hat der Regionalverband Ruhr zusammen mit der Stadt Herne ein kleines Förderprogramm aufgelegt. Die ersten zehn Solaranlagen, die im Rahmen des Förderprogramms im InnovationCity-Gebiet Herne-Mitte beantragt und gebaut werden, werden jeweils mit 300 Euro bezuschusst.

Mit der Solarmetropole Ruhr will der Regionalverband Ruhr (RVR) gemeinsam mit dem Handwerk einen Bestandteil zum langfristigen Klimaschutz in der Region leisten. Die Stadt Herne gehört zu den 15 Pilotkommunen der Solarmetropole Ruhr und beteiligt sich mit dem Gebiet von InnovationCity Herne-Mitte.

Auf der Internetseite des Projektes Solarmetropole Ruhr können Interessierte die Eignung ihres Daches für Solaranlagen prüfen. Durch die Teilnahme der Stadt Herne am Projekt wird den Bürgern sogar eine Förderung einer neuen Photovoltaikanlage ermöglicht. Die ersten zehn Anlagen die im InnovationCity-Gebiet Herne Mitte fristgerecht beantragt und installiert werden, erhalten einen Zuschuss von 300 Euro.

Gemeinsam mit dem RVR, der Kreishandwerkerschaft und drei Handwerksunternehmen hat Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda das Projekt am Freitag, 29. November 2019, im Herner Rathaus präsentiert. Er betonte dabei, dass Herne bereits stark im Klimaschutz sei: Zwei Drittel der verbrauchten Energie in Herne stammen aus erneuerbaren Quellen. Im Ruhrgebiet liegt ein großes Potential für die Stromgewinnung durch Photovoltaik, "Es gibt es im Gebiet des RVR gut eine Million Dächer", erklärte Dr. Christina Buckemöller, Projektleiterin beim RVR. "Die Zusammenarbeit klappt sehr gut. Wir haben eine starke Partnerschaft in einen guten Netzwerk", betonte Martin Klinger, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

Details zur Kampagne hat die Stadt Herne zusammengestellt. Unter https://solar.metropole.ruhr gibt es auch Kontakt zu den lokalen Handwerksunternehmen, die beraten. Auch das InnovationCity Büro im Stadtwerke Kundencenter am Berliner Platz unterstützt gerne. "Die Solardachinitiative passt sich hervorragend in das InnovationCity-Projekt ein", ist Peter Daub von den Stadtwerken Herne überzeugt.