Meldung vom 30. Januar 2020

Kinder des Kinder- und Jugendparlaments erkunden den Wertstoffhof

Was passiert mit dem Müll, nachdem man ihn weggeworfen hat? Dieser Frage gehen die Mitglieder des Herner Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) nach. In drei Gruppen besuchen sie den Wertstoffhof von Entsorgung Herne und erfahren, was dort mit den Abfällen passiert. Welche Stoffe kann man wieder verwerten? Was darf in welche Tonne? Und welche Stoffe sind sogar gefährlich, wenn sie in die Umwelt gelangen?

Angefangen hat es damit, dass sich die Kinder und Jugendlichen gewünscht haben, weniger Müll zu produzieren, um die Umwelt zu schonen. Damit sie besser verstehen, was die Umwelt belastet und wie man Ressourcen schont, haben sie sich von Barbara Nickel, Sprecherin von Entsorgung Herne, erklären lassen, was nach dem Wegwerfen mit Abfällen passiert.

Denn nicht alles, was weggeworfen wird, ist Müll: Viele Stoffe, wie Glas oder Papier, können wiederverwertet werden. Andere, wie zum Beispiel Energiesparbirnen oder Farbreste, müssen gesondert entsorgt werden und dürfen nicht in den Hausmüll. Was sie bei der Tour über den Wertstoffhof gelernt haben, stellen die Kinder bei einem Müllquiz unter Beweis.

Aber nicht nur Abfall ist Thema bei der Führung. Auch die Kehrmaschinen, die Straßen und Wege säubern, starten vom Wertstoffhof. In einem Silo lagert Streusalz, mit dem bei Glatteis Mitarbeiter die Herner Straßen befahrbar machen. Und nicht zuletzt lernen in der eigenen Werkstatt Auszubildende den Beruf „Mechatroniker für Nutzfahrzeuge“.