Meldung vom 23. März 2020

Inzwischen 27 Covid-19-Infektionen bestätigt

Bis Montagnachmittag, 23. März 2020, sind in Herne 27 Fälle von Covid-19-Infektionen bestätigt. Der Fachbereich Öffentliche Ordnung ist seit dem Morgen im Stadtgebiet unterwegs, um die Durchsetzung der vom Land NRW erlassenen Rechtsverordnung zu gewährleisten. Der Fachbereich Kinder-Jugend-Familie plant ein Service-Telefon, unter dem Familen sich beraten lassen können. Außerdem wird es ein mehrsprachiges Flugblatt mit Verhaltensregeln geben.

Die am gestrigen Abend vom Land NRW erlassene Rechtsverordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit Covid-19 setzt die Stadt Herne seit dem heutigen Tag konsequent um. Der Fachbereich Öffentliche Ordnung ist seit dem Morgen im Stadtgebiet unterwegs, um die Durchsetzung zu gewährleisten. Damit leistet die Stadt Herne einen wichtigen Beitrag dazu, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Gleichzeitig gilt weiter die dringende Aufforderung an die Bürgerinnen und Bürger alle geltenden Regeln zu beachten und so wenig direkten Kontakt zu anderen Menschen zu haben. Erste Rückmeldungen des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) aus dem Stadtgebiet zeigen, dass die Verordnung bereits greift.

Um noch mehr Menschen auf die Regelung hinzuweisen, erstellen die Stadt Herne und das Stadtmarketing Herne gegenwärtig ein mehrsprachiges Flugblatt mit Hinweisen auf die Verhaltensregeln. Es soll in den nächsten Tagen vorliegen. Die Verteilung ist auf verschiedenen Wegen geplant.

Um eine zusätzliche Hilfe für Familien anzubieten, für die die gegenwärtige Lage oft eine besondere Herausforderung darstellt, bereitet der Fachbereich Kinder-Jugend-Familie eine spezielle Hotline vor. Dort können sich Familien mit Beratungsbedarf melden. Sobald die Nummer geschaltet ist, wird die Stadt Herne entsprechend informieren.

Die Hotline der Stadt Herne zu allgemeinen Fragen zu Covid-19 ist unter der kostenpflichtigen Nummer 0700 / 16 200 000 erreichbar (6,3 Cent pro 30 Sekunden). Von Montag bis Freitag ist die Hotline von 8 bis 18 Uhr geschaltet. Am Wochenende sind die Telefone am Samstag von 8 bis 16 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr besetzt.

Falls jemand den Verdacht hat, dass er sich mit dem Virus infiziert haben könnte und die krankheitstypischen Symptome bei sich wahrnimmt, soll die Person sich zunächst telefonisch mit einem Arzt in Verbindung setzen und nicht unangemeldet eine Praxis oder ein Krankenhaus aufsuchen.