Meldung vom 24. April 2020

Breitbandausbau geht weiter

Am Mittwoch, 22. April 2020, haben die Stadt Herne und die Telekom Deutschland GmbH einen Vertrag zum Breitbandausbau in Herne geschlossen. Es wird eine Bandbreite von bis zu einem Gigabit als Internetgeschwindigkeit nach dem Ausbau zur Verfügung gestellt.

„Wir werden durch den Ausbau dazu in der Lage sein, 16 weitere Schulen an das Glasfasernetz anzuschließen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda. Aktuell sind elf Schulen mit schnellem Internet ausgestattet. „Die Ausbaustrecke erstreckt sich vom Sodinger Stich bis nach Wanne. Wir erreichen damit die ganze Stadt, natürlich sind auch Eickel und Herne-Mitte davon positiv betroffen.“ Über den Vertragsabschluss freute sich auch Volker Bleikamp von der Stabsstelle Stadtentwicklung, der maßgeblich an der Entwicklung der Maßnahmen beteiligt war. „Es ist schön zu sehen, dass nach vier Jahren Vorbereitung die Arbeiten jetzt beginnen werden.“

1.050 Gebäude werden angeschlossen

„Wir haben ungefähr 63 Kilometer Tiefbau vor der Brust. Wir werden sehr wahrscheinlich im Vorfeld mit einer Art Google-Auto durch die Straßen fahren, um die Strecke digital zu vermessen“, sagte Frank Neiling von der Telekom. So könne die Ausbaustrecke am Computer geplant werden. „Wir werden rund 1.050 Gebäude durch den Netzausbau digital erschließen können. Dazu gehören nicht nur die Schulen, sondern auch unterversorgte Gewerbegebiete. Dazu kommen noch 2.500 Haushalte. Aktuell können wir ein Gigabit anbieten. Mit der Glasfaser ist die Geschwindigkeit aber fast unbegrenzt ausbaubar. Es kommt dann darauf an, welches Produkt später eingespeist wird.

Die Schulen zuerst

„Wir werden mit den Schulen anfangen, das haben wir im Vorfeld priorisiert. Wir haben das Ausbaugebiet in Cluster aufgeteilt. Innerhalb dieser Cluster haben die Schulen Vorrang“, sagte Neiling. Im Stadtgebiet werden 75 Verteilerkästen aufgebaut, die die Verbindung zwischen dem Glasfasernetz und den Gebäuden herstellen.

Vier Jahre für den Ausbau

Der Ausbau des Glasfasernetzes ist für einen Zeitraum von vier Jahren angelegt. Von Mai 2020 bis zum April 2024. „Zum heutigen Zeitpunkt können wir noch nicht sagen, welche Schule zu welchem Zeitpunkt ans Netz gehen wird“, sagte Pierre Golz von der Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Herne. Der Ausbau wird von Bund und Land mit 11,4 Millionen Euro bezuschusst.