Meldung vom 15. Mai 2020

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kehrt aus der digitalen Welt zurück

Das Arbeitsfeld der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit darf wieder hochfahren. Inzwischen haben sich die Träger, die in Herne in diesem Arbeitsfeld tätig sind, über das Vorgehen und insbesondere zum Umgang mit Abstands- und Hygieneregelungen gemeinsam abgestimmt. Stadtjugendring, Jugendamt und weitere Praktiker haben dazu ein Rahmenkonzept erarbeitet, das Handlungsorientierungen bietet.

Möglich sind nun wieder folgende Angebotsformen:

Angebote und Einrichtungen der

  • Offenen Kinder- und Jugendarbeit, einschließlich Spielmobile und Abenteuerspielplätze,
  • Jugendverbände,
  • kulturellen Jugendarbeit, wie Jugendkunstschulen.

Angebote mit Übernachtungen bleiben vorerst verboten.

Die Einrichtungen sind von ihrer Raum- und Angebotsstruktur sehr vielfältig. Deshalb entwickelt nun jeder Träger die passende Vorgehensweise für eine Wiedereröffnung. Im Wesentlichen wird zunächst eine Arbeit in kleinen festen Gruppen erfolgen. Die Träger werden dazu insbesondere die bekannten Stammbesucherkinder und Jugendlichen informieren.

Im Erlass des Landes wird darum gebeten, „von der Möglichkeit der Öffnung zurückhaltend unter Abwägung von Nutzen und Risiken im Einzelfall Gebrauch zu machen“. Deshalb werden die Einrichtungen sukzessive nach gründlicher Vorbereitung aus der digitalen Welt zurückkehren und wieder analog starten. Vielerorts werden auch beide Angebotsformen zunächst beibehalten.

Der Start erfolgt am Samstag, 16. Mai 2020, bei der Herner Tierschutzjugend. Es folgen am 18. Mai die städtischen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen Abenteuerspielplatz, Pluto und Heisterkamp sowie die Spieliothek (Spieleverleih) des Spielezentrums. Bei den Jugendverbänden und weiteren städtischen Einrichtungen wird die Mehrzahl bis Anfang Juni starten. Rein ehrenamtliche Angebote werden bis zu den Sommerferien wieder anlaufen.

Alle Mitarbeitenden freuen sich wieder auf den Kontakt mit ihren Kindern und Jugendlichen – auch wenn dieser in den letzten Wochen durch vielfältige digitale und telefonische Wege meistens nicht ganz abgebrochen war.