Meldung vom 01. Juli 2020

Weitere Testergebnisse negativ

Ein Großteil der Testergebnisse, die in den beiden Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen durchgeführt wurden, liegt vor und stimmt zuversichtlich. Bisher gab es bei den dort durchgeführten Tests drei positive Ergebnisse. Es wird beabsichtigt die OGS-Beiträge für die Monate Juni und Juli auszusetzen. Die Stadt Herne appelliert, auf Reisen in Risikogebiete zu verzichten.

Inzwischen liegen der Stadt Herne fast alle Ergebnisse der Coronatests vor, die vorsorglich in der Wohneinrichtung der Lebenshilfe an der Werderstraße und für Teile der wewole WERKEN-Mitarbeitenden an der Langforthstraße durchgeführt worden sind. Die gestern gemeldete Tendenz, dass dort kein erhöhtes Infektionsaufkommen zu verzeichnen ist, hat sich erfreulicherweise verfestigt. Unter den am Mittwoch, 1. Juli 2020, eingegangenen Ergebnissen waren keine positiven Fälle. In den kommenden Tagen erwartet die Stadt Herne nun noch die wenigen ausstehenden Rückmeldungen aus den Laboren.

Die Stadt Herne appelliert, auf Reisen in Risikogebiete zu verzichten. Gegenwärtig gelten laut Robert-Koch-Institut rund 120 Staaten weltweit als Risikogebiete. Aktuell gelten für Reiserückkehrer aus den ausgewiesenen Risikogebieten automatisch aufgrund der Corona-Einreiseverordnung des Landes NRW eine häusliche Quarantäne von 14 Tagen sowie die Pflicht, sich beim Gesundheitsamt zu melden. Die Stadt Herne erwartet vom Land NRW zeitnah weitere Informationen, da die Verordnung aktuell nur bis einschließlich 1. Juli gilt. Bei Verstößen können finanzielle Sanktionen verhängt werden

Die Stadt Herne beabsichtigt auch für die Monate Juni und Juli die OGS-Beiträge auszusetzen. Ein solches Vorgehen soll es in ganz NRW geben. Das Land NRW trägt stattdessen die eine Hälfte der Kosten, die Stadt die andere. Für die Eltern bedeutet das, dass sie für die genannten Monate keine Beiträge zahlen. Die Stadt Herne wird für die nächste Ratssitzung am 1. September eine entsprechende Beschlussvorlage vorbereiten.