Meldung vom 19. August 2020

Stadt Herne stellt auf E-Fahrzeuge um

Der Fachbereich Tiefbau und Verkehr der Stadt Herne hat seine E-Fahrzeugflotte vorgestellt. Mit einem E-Motorroller und zwei E-Autos können Mitarbeitende nun zu dienstlichen Terminen fahren.

„Die Verwaltung ist mit zwei weißen Hybridfahrzeugen gestartet. Inzwischen ist die weiße Farbe das Markenzeichen für die städtischen E-Fahrzeuge“, erklärt Fachbereichsleiter Josef Becker. Die beiden Nissan Leaf kommen mit dem E-Antrieb bis zu 260 Kilometer weit – genug für fast alle Dienstfahrten, ob nun Bauleiter zu Baustellen unterwegs sind, Termine bei anderen Behörden haben oder Kollegen Absperrungen transportieren müssen.

Der E-Motorroller im Retro-Design sticht mit seiner mintgrünen Farbe hervor. Er ist allerdings nicht von der Stadt Herne gekauft, sondern über die Herner Firma Ruhrroller geleast. Für Fahrten in der Stadt ist er sehr praktisch, erläutert Dana Jakert, Mobilitätsbeauftragte der Stadt Herne. Mit dem Roller kommt man gut und schnell durch den Straßenverkehr und kann auch mal die eine oder andere Autoschlange umfahren.

„Um Mobilität neu zu denken, braucht es Angebot und Motivation“, weiß Jürgen Klein Altstedde, Abteilungsleiter für Mobilität und Verkehr. Deswegen setzt die Stadt auf ein Portfolio, das außer Dienstautos auch Pedelecs, Tickets für den ÖPNV und ein E-Lastenrad bereithält.

Ziel ist, einen Fahrzeugpool aufzubauen, den alle Mitarbeitenden nutzen können. Parallel zur E-Flotte soll die Ladeinfrastruktur aufgebaut werden. Sie soll später auch für Besucher der Stadtverwaltung nutzbar sein.