Meldung vom 01. September 2020

Sportplatz Nordstraße – Auftakt für das Projekt „Wasser im Park erleben“

Die Stadtentwicklungsgesellschaft Herne (SEG) hat den ehemaligen Sportplatz des SV Fortuna 31 Herne an der Nordstraße übernommen, um dort gemeinsam mit der Emschergenossenschaft einen attraktiven Quartierspark zu entwickeln.

Durch das Projekt „Wasser im Park erleben“ erhält die seit 2014 brachliegende Fläche eine neue Nutzung und dauerhafte Perspektive. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda hat gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzendem der Emschergenossenschaft Prof. Dr. Uli Paetzel und dem SEG-Geschäftsführer Achim Wixforth das Vorhaben am Montag, 31. August 2020, vor Ort vorgestellt.

Wie der Quartierspark konkret aussehen soll, wird sich in den kommenden Monaten entscheiden. Hierfür kooperiert die SEG Herne mit der Emschergenossenschaft im Rahmen der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von Morgen“ und erhält die Planung des zukünftigen Quartiersparks gefördert. In einer ersten Studie sollen die verschiedenen Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung des Quartiersparks, insbesondere in Bezug auf die geplanten Maßnahmen der klimaresilienten Stadtentwicklung (z.B. Abkopplung von versiegelten Flächen, Verdunstung, Versickerung vor Ort) geprüft werden.

„Mit der Emschergenossenschaft haben wir einen starken Partner für dieses zukunftsweisende Projekt an unserer Seite. Die Menschen im Quartier profitieren von dieser attraktiven Form der Stadtentwicklung“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.

“Dieses Projekt zeigt auf beeindruckende Weise, welche Mehrwert-Effekte wir gemeinsam erzielen können, wenn Wasserwirtschaft und städtebauliche Entwicklung Hand in Hand miteinander gehen“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft.

Es sollen Spielangebote für Kinder und Jugendliche, sowie Möglichkeiten der Umweltbildung im zukünftigen Quartierpark entstehen.

Das gesamte Areal umfasst eine Fläche von rund 12.000 m² bestehend aus dem Sportplatz, dem angrenzenden Kinderspielplatz und der ehemaligen Zufahrt. Rund ein Drittel der Gesamtfläche soll als Wohnbauland für Neubauten zur Verfügung stehen. Diese sollen am nördlichen Rand des Sportplatzes entstehen und sich an der bisherigen Bebauung orientieren. Das Highlight des Projektes ist jedoch der entstehende Quartierpark.

Die Studie über wasserhydraulische Rahmenbedingungen, städtebauliche und freiraumplanerische Potenziale bildet die Grundlage für die weiterführende Planung. Die Studie soll die Bausteine der klimaresilienten Stadtentwicklung aufzeigen, welche vor Ort realisiert werden können.

Für die Wohnbaufläche wird zu späterem Zeitpunkt ein Investor gesucht. Im Rahmend es termins unterzeichneten der Oberbürgermeister und der Vorstandsvorsitzende der Emschergenossenschaft zudem einen Letter of Intent zum Klimaresilienzprogramm in Hinblick auf die Entwicklung des Blumenthal-Geländes.