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Meldung vom 12. Oktober 2020

Krisenstab hat zur Corona-Lage beraten

Der Krisenstab der Stadt Herne hat am Montag, 12. Oktober 2020, über die gegenwärtige Corona-Lage in Herne beraten. Gegenwärtig verzeichnet die Stadt Herne seit Beginn der Pandemie im März 709 Covid-19-Infektionen. Davon gelten 152 Personen aktuell als infiziert. Davon sind 16 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus. 548 Personen gelten als genesen. Neun Menschen aus Herne sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Unter den Fällen, die am Wochenende registriert worden sind, befinden sich weitere Personen der folgenden Schulen: Michaelschule, Josefschule, Südschule, Hans-Tilkowski-Schule, Schule an der Börsinghauser Straße, Gymnasium Wanne, Gesamtschule Wanne. Die Schulen sind informiert worden und es gelten entsprechende Quarantänen.

Der Fachbereich Öffentliche Ordnung hat ein positives Fazit des Wochenendes ziehen können. Die 35 angemeldeten Feiern sind von der Ordnungsbehörde kontrolliert worden. Dabei wurde festgestellt, dass bis auf acht alle von den Gastgebern abgesagt worden waren. Bei den durchgeführten Feiern gab es weder in Hinblick auf die Gästezahl - es gilt seit Samstag eine Beschränkung auf 25 Personen - noch auf Hygienekonzept und Listen der Anwesenden Beanstandungen. Die Stadt Herne wird zudem stichprobenartig bekannte Räume darauf kontrollieren, ob dort unangemeldete Feiern stattfinden.

Die Stadt Herne erwartet für heute eine weitere Verordnung des Landes NRW. Aus dieser werden sich weitere Maßnahmen für Herne ergeben. Über die Details wird die Stadt Herne entsprechend informieren.

Für Personen, die sich testen lassen möchten, um eine Reise antreten zu können, verweist die Stadt Herne auf die niedergelassenen Ärzte. Eine Auflistung der Praxen, die Tests durchführen, ist auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe hinterlegt. Erste Ansprechperson ist jedoch die jeweilige Hausarztpraxis. Die Kosten der Tests will nun das Land NRW tragen. https://www.kvwl.de/arzt/kv_dienste/info/berichte/dok/coronavirus/liste_praxen_testung.pdf

Die städtische Gesundheitsbehörde fokussiert insbesondere in Anbetracht der aktuellen Entwicklung die Testungen von ermittelten Kontaktpersonen, um Infektionsketten zu unterbrechen. Daher sind im Abstrichzentrum keine Tests für Reisewillige möglich. Das Land NRW hat gestern appelliert, Urlaubsreisen kritisch zu hinterfragen, um Testkapazitäten zu schonen.

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Details der Meldungen
2017-04-26