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Meldung vom 16. Oktober 2020

Krisenstab hat zur Corona-Lage beraten

Auch weiterhin verzeichnet die Stadt Herne steigende Zahlen von Personen, die mit Covid-19 infiziert sind. Die Stadt Herne erwartet eine neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW, in denen sich die Ergebnisse der am Mittwoch, 14. Oktober 2020, zwischen dem Bund und den Ländern vereinbarten Maßnahmen niederschlagen werden.

Bis diese neue Coronaschutzverordnung des Landes vorliegt, bleiben zunächst die Maßnahmen gültig, die die Stadt in dieser Woche verfügt hat. Dies sind im Wesentlichen:

- Ansammlungen von Personen im öffentlichen Raum sind auf höchstens fünf Personen begrenzt. Diese Begrenzung betrifft den gesamten öffentlichen Raum inklusive der Gastronomiebetriebe.

- Gastronomische Einrichtungen dürfen bis auf Weiteres nur bis 0 Uhr geöffnet haben. Der Alkoholverkauf kann im Stadtgebiet anlassbezogen von 0 bis 6 Uhr verboten werden.

- Bei allen Veranstaltungen, unabhängig davon ob drinnen oder draußen, dürfen höchstens 20 Prozent der Zuschauerkapazität des Veranstaltungsortes genutzt werden. Die Obergrenze für Außenveranstaltungen liegt bei 500 Gästen, innen bei 250 Gästen. Es besteht eine Maskenpflicht auch auf den Zuschauerplätzen. Das gilt auch für Sportveranstaltungen.

- Weiterhin bestehen bleibt die Regelung, dass Feste in öffentlichen Räumen (also auch Gastronomiebetriebe und Säle) nur mit maximal 25 Personen gefeiert werden dürfen. Auch Vereinsheime und Eventhallen zählen zum öffentlichen Raum, wenn sie für Festivitäten angemietet werden. Die Einhaltung der Maßnahmen wird von der Ordnungsbehörde kontrolliert.

Die Stadt Herne hat im Austausch mit der Bundeswehr entschieden, von dort Kräfte für Abstriche und die medizinische Fallbearbeitung anzufordern. Diese Unterstützung ist von der Bundeswehr zugesagt worden, sodass im Laufe der kommenden Woche diese Hilfe des Bundes in Form von 15 Bundeswehrangehörigen in Herne zu erwarten ist.

Bei der Ordnungsbehörde sind inzwischen die meisten Hochzeitsfeiern, die für die kommenden Wochen angemeldet worden waren, von Seiten der Gastgeber wieder abgemeldet worden und werden nicht stattfinden.

In einer kleineren Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen sind mehrere Infektionsfälle zu verzeichnen. Vor diesem Hintergrund gilt für die Einrichtung eine Quarantäne.

Am Samstag, 17. Oktober 2020, wird bei einem niedergelassenen Arzt durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe wieder eine so genannte Infektsprechstunde angeboten. Von 9 bis 13 Uhr können sich an dem Tag dort Personen mit Infektionen der oberen Atemwege, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen etc. vorstellen. Betroffene werden unbedingt gebeten, zunächst telefonisch Kontakt zu der diensthabenden Praxis aufzunehmen. Für Herne ist dies am Samstag, 17. Oktober 2020, die Praxis Mohammad Amiri, Gerichtsstraße 19, Telefon 0 23 25 / 7 05 14.

Das Info-Telefon der Stadt Herne hilft bei allgemeinen Fragen zur Corona-Krise weiter, eine medizinische Beratung erfolgt dort jedoch nicht. Am Samstag, 17. Oktober 2020, und am Sonntag, 18. Oktober 2020, ist das Info-Telefon täglich von 10 bis 13 Uhr erreichbar unter den Telefonnummern 0700 / 16 200 000 (6,3 Cent pro 30 Sekunden) und 0800 / 16 12 000 (kostenfrei). Auch unter der Woche ist das Info-Telefon montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

Auch weiterhin appelliert die Stadt Herne, die allgemein gültigen Hinweise zur Eindämmung der Pandemie zu beachten, also: Abstand halten, Hände waschen, Alltagsmaske sowie bei Aufenthalten in geschlossenen Räumen das regelmäßige Lüften.

Details der Meldungen
2017-04-26