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Meldung vom 01. Dezember 2020

Krisenstab hat zur Corona-Lage beraten

In seiner Sitzung vom Dienstag, 1. Dezember 2020, hat der Krisenstab zur aktuellen Corona-Entwicklung in Herne beraten.

Seit dem heutigen Tag gilt in NRW die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Sie umfasst unter anderem das Verbot von Treffen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum. Diese dürfen nur aus maximal zwei Hausständen kommen. Die Maskenpflicht gilt nun auch für Parkplätze, die zu Geschäften gehören und die Zuwegungen zu den Geschäften. In den Fußgängerzonen in Herne-Mitte und Wanne besteht die Maskenpflicht ohnehin weiter.

Die Oberbürgermeister und Landräte des Ruhrgebiets appellieren dringend in diesem Jahr auf Silvesterfeuerwerke zu verzichten. Darauf haben sie sich bei einer Telefonkonferenz am heutigen Tag verständigt. Derzeit sind vom Land keine Verkaufsverbote für Feuerwerksartikel geplant. Nach heutigem Stand wird es zu Silvester in Herne keine Verbotszonen für Feuerwerke geben. Dies geschieht analog zum Vorgehen in den anderen Städten der Region. In Herne hat es jedoch auch in den zurückliegenden Jahren keine Stellen im öffentlichen Raum gegeben, an denen sich zu Silvester große Menschenmengen zum gemeinsamen Feuerwerk getroffen haben.

Alle weiteren Schritte zur Reduzierung von Kontakten an Schulen durch die Stadt Herne sind nach der Coronaschutzverordnung mit dem Land abzustimmen. Vor dem Hintergrund dieser rechtlichen Klarheit erfolgen nun gemeinsam mit den Vertretungen aller Schulformen weitere Gespräche über mögliche künftige Maßnahmen, die das Land mittragen müsste.

Zum Impfzentrum haben inzwischen weitere Planungsgespräche stattgefunden. Die Pläne für die Nutzung der Sporthalle am Revierpark Gysenberg für Impfungen konkretisieren sich immer mehr, damit dort noch vor Weihnachten ein voll einsetzbares Impfzentrum vorgehalten werden kann.

Die Feuerwehr hat am heutigen Mittag mit den Lautsprecherdurchsagen begonnen, die im Rahmen der Informationskampagne von Stadtmarketing Herne erstellt worden sind. Sie werden ab Dienstag sukzessive im gesamten Stadtgebiet Station machen, um die wichtigen Informationen in Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch, Polnisch, Arabisch sowie in Rumänisch und Bulgarisch zu vermitteln.


Weitere Informationen zu aktuellen Maßnahmen und der Corona-Lage in Herne unter www.herne.de/corona

Details der Meldungen
2017-04-26