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Meldung vom 02. Februar 2021

Bildungsbüro fragt Schüler nach geeigneten Lernorten

Das Kommunale Bildungsbüro startet eine Online-Plattform, um zu erfahren, welche außerschulischen Lernorte sich Kinder und Jugendliche in Herne wünschen.

„Wir haben eine Online-Konsultationsplattform erstellt, weil es uns wichtig ist zu wissen, was Schülerinnen und Schüler brauchen, um konzentriert lernen zu können“, sagt Jan Schröder, Leiter des Kommunalen Bildungsbüros. Über Austausch auf der Online-Plattform https://herne.mitdenken.online/ möchte das Kommunale Bildungsbüro herausfinden, welche außerschulischen Lernorte für Kinder und Jugendliche attraktiv sind und wie diese gestaltet sein sollten. „Uns ist es wichtig, die Perspektive der Jugendlichen zu sehen“, so Michaela Schiereck vom Kommunalen Bildungsbüro am 1. Februar 2021 während eines Pressegesprächs.

Besonders in den Zeiten der Pandemie mit längeren Perioden des Distanzlernens seien diese Erkenntnisse wichtig. „Nicht jeder Jugendliche hat eine ruhige Umgebung und die technische Ausstattung für erfolgreiches Lernen“, erzählt Jan Schröder. Daher möchte das Bildungsbüro Orte für Jugendliche schaffen, wo sie konzentriert lernen können. Die Teilnahme ist anonym und bis einschließlich Samstag, 13. Februar 2021, möglich. Auf der Online-Plattform sind die bisherigen Eingaben zu sehen und Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda begrüßt die Schülerinnen und Schüler auf der Startseite.

Interessierte, die sich mit einer E-Mail-Adresse anmelden, bekommen die weiteren Ergebnisse des Austauschs zugeschickt. „Nachdem die Umfrage geschlossen ist, werden Erkenntnisse abgeleitet und Entscheidungen getroffen. Für die Kinder ist es wichtig, dass sie durch ihre Teilnahme aktiv etwas erreichen können“, sagt Michaela Schiereck. Erkenntnisse und die darauffolgenden Entscheidungen sind auf der Online-Plattform einzusehen. Spätestens bis Ende Februar sollen die ersten Ergebnisse bereitstehen.

Die Online-Plattform ist aus dem UWE-Projekt – Umwelt, Wohlbefinden und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen – hervorgegangen. Dabei wurden in Herne über 1.500 Schülerinnen und Schuler der Jahrgangsstufen 7 und 9 befragt. Ein wichtiger Aspekt war die Nutzung außerschulischer Bildungs- und Freizeitangebote in Herne.

Details der Meldungen
2017-04-26