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Meldung vom 17. März 2021

Herner Schulen bleiben geöffnet

In Herne wurde seit Beginn der Pandemie bei 6.866 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen. Aktuell infiziert sind 598 Personen, von denen 65 stationär in Krankenhäusern behandelt werden. 6.050 Personen sind genesen. 218 Hernerinnen und Herner sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Der Krisenstab der Stadt Herne hat intensiv über die aktuelle Situation in der Stadt beraten. Die Stadt Herne hat verschiedene Maßnahmen vorbereitet. Allerdings werden derzeit keine Verschärfungen der Maßnahmen beschlossen.

Der Krisenstab legt Wert darauf, Einschränkungen nur dort umzusetzen, wo sie das Infektionsgeschehen tatsächlich verringern. Da die aktuelle Inzidenz zu einem erheblichen Teil auf einen abgrenzbaren Ausbruch in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung zurückzuführen ist, sind Einschränkungen in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens derzeit nicht geplant.

Keine weiteren Öffnungen für Montag geplant

Der Krisenstab geht nicht davon aus, dass das Land NRW bei der derzeitigen Situation am Montag weitere Öffnungen festlegen wird. Der Krisenstab der Stadt Herne wird Anfang der Woche in Anbetracht der neuen Beschlüsse von Bund und Land beraten, wie mit möglichen Lockerungen umgegangen wird. Bis dahin wird es in Herne keine zusätzlichen Öffnungen geben.
Das bedeutet unter anderem für Montag, 22. März 2021:
Die Bibliotheken werden nicht vollständig geöffnet, weiterhin ist nur die Ausleihe und Rückgabe von Medien möglich, nicht das Lesen vor Ort.
Die Musikschule wird weiterhin nur Einzelunterricht und Unterricht in Zweiergruppen in Präsenz anbieten. Blasinstrumente und Gesang werden nicht unterrichtet.
Die bereits geöffneten Sportplätze bleiben geöffnet, geschlossene Anlagen bleiben geschlossen. Auch die Sporthallen bleiben geschlossen.
Die Laufbahnen im Stadion Schaeferstraße und im Stadion Eickel bleiben für Freizeitläufer geöffnet. Vereinstraining mit Kindern unter 14 Jahren in kleinen Gruppen im Freien bleibt zu festgelegten Zeiten möglich.

Impfstrategie ist gut vorbereitet

Geplant und vorbereitet war die Impfung von 400 Personen der Eingliederungshilfe mit Impfstoff von AstraZeneca am gestrigen Dienstag. Da die Impfungen mit diesem Impfstoff ausgesetzt werden mussten, können diese Personen noch nicht geimpft werden. Sobald der Impfstoff von AstraZeneca wieder freigegeben wird und die bestellten Impfdosen auch geliefert werden, können sie sofort verimpft werden. Die Infrastruktur in Herne ist vorhanden und einsatzbereit. Eine kurzfristige Ausweitung der Termine im Impfzentrum ist geplant, wenn Impfstoff geliefert wird.

Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Das Ausbruchsgeschehen in den Einrichtungen der Eingliederung behinderter Menschen wird von der Stadt Herne weiterhin engmaschig beobachtet. Am heutigen Mittwoch liegen etwa die Hälfte der Ergebnisse vor, von denen lediglich wenige Einzelfälle positiv getestet wurden. Weiterhin steht die Stadt Herne in engem Austausch mit dem Träger der Einrichtung.

Kitas kaum betroffen

Die Kitas der Stadt Herne bleiben derzeit geöffnet. Am heutigen Mittwoch ist nur eine von allen 70 Kitas in Herne von Infektionen betroffen. Die Kitas werden aktuell wieder von allen Kindern besucht. Noch immer bleiben die Kinder in festen Gruppen. Die Kitas nutzen weiterhin die Möglichkeit, die Betreuungszeiten um zehn Stunden pro Woche zu reduzieren, um zu gewährleisten, dass Erzieherinnen und Erzieher nicht zwischen den Gruppen wechseln.

Schulen bleiben geöffnet

Am heutigen Mittwoch sind von 19.000 Herner Schülerinnen und Schülern insgesamt sechs an Covid-19 erkrankt. Daher gibt es in Herne am heutigen Tag keinen Anlass, die Herner Schulen zu schließen. Der Fachbereich Schule der Stadt Herne steht in einem intensiven vertrauensvollen Austausch mit den Schulen vor Ort sowie der Schulaufsicht. Die ersten Selbsttests sind an Weiterführende Herner Schulen geliefert worden, der Großteil der Lieferungen steht allerdings noch aus. Die Verantwortung für die Beschaffung und Verteilung der Selbsttests trägt ausschließlich das Land NRW. Sollten Schülerinnen und Schüler mit Selbsttests positive Ergebnisse bekommen, werden die Erziehungsberechtigten durch die Schulleitungen verständigt. Die Erziehungsberechtigten müssen dafür Sorge tragen, dass die Kinder anschließend mit einem PCR-Test getestet werden, um das Ergebnis des Selbsttests zu überprüfen. Diese Tests werden unter anderem von Haus- und Kinderärzten vorgenommen.


Weitere Informationen zu aktuellen Maßnahmen und der Corona-Lage in Herne unter www.herne.de/corona .

Details der Meldungen
2017-04-26