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Meldung vom 23. April 2021

Kitas wechseln zur Notbetreuung

Im Rahmen der Novelle des Bundesinfektionsschutzgesetzes bieten die Kindertageseinrichtungen in Herne ab Montag, 26. April 2021, bis auf weiteres ausschließlich eine bedarfsorientierte Notbetreuung. Dies ist eine Maßnahme im Rahmen der sogenannten Bundesnotbremse. Danach greift in Kreisen und kreisfreien Städten bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein Betreuungsverbot mit bedarfsorientierter Notbetreuung.

Anspruch auf die bedarfsorientierte Notbetreuung haben Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, besonders aufgrund von Berufstätigkeit und wenn keine andere Form der Betreuung organisiert werden kann. Für diese Fälle muss eine Eigenerklärung vorgelegt werden, dass eine Notbetreuung erforderlich ist. In der Notbetreuung gelten weiterhin die Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung zur Hygiene, Maskenpflicht und Rückverfolgbarkeit, die verbindliche Umsetzung der Gruppentrennung und die dafür notwendige Stundenreduzierung um zehn Wochenstunden in Kindertageseinrichtungen. Die Kitas in Herne werden die Eltern ihrerseits ebenfalls über die Regelungen informieren. Erst wenn die Sieben-Tages-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen wieder unter 165 liegt, darf wieder der eingeschränkte Regelbetrieb aufgenommen werden.

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2017-04-26