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Meldung vom 26. August 2021

Hebammenzentrale bringt Mütter und Hebammen zusammen

Für werdende Mütter aus Herne, die auf der Suche nach Hebammen sind, gibt es nun eine neue Anlaufstelle: Die Hebammenzentrale für Herne verbindet Schwangere oder Wöchnerinnen mit Hebammen und erleichtert damit nicht nur die Suche für die Mutter, sondern auch den organisatorischen Aufwand für die Hebamme. Das Vermittlungsportal ist ein Service des Arbeiter-Samariter-Bundes Ortsverband Bochum e.V. (ASB).

Üblicherweise erhalten Schwangere im Krankenhaus Listen mit den Kontaktdaten möglicher Hebammen. Der Aufwand, mehrere Hebammen anrufen zu müssen, fällt durch das Hebammenportal weg. Die Vermittlung ist sowohl für Eltern als auch Hebammen kostenfrei.

Über ein Online-Kontaktformular können sich Schwangere oder Mütter, die bereits entbunden haben, schnell und unkompliziert an den ASB wenden und erhalten innerhalb einer Woche eine persönliche Antwort mit Bestätigung der Anfrage. „Der persönliche Kontakt ist uns sehr wichtig. Deshalb findet die Vermittlung nicht rein online statt, sondern wir führen immer auch ein Telefongespräch durch,“ betont Jennifer Kopp, Mitarbeiterin der Hebammenzentrale. Am Telefon sei auch Zeit, weitere Fragen zu klären und auf besondere Wünsche der Mütter einzugehen.

Die Zentrale hat ihren Sitz in Bochum, wo diese bereits im Februar 2018 an den Start gegangen ist und seitdem sehr erfolgreich Kontakte zwischen Hebammen und werdenden Müttern oder Wöchnerinnen herstellt – oftmals auch kurzfristig. In neubezogenen und schön gestalteten Räumlichkeiten an der Markstraße 315 kümmert sich Jennifer Kopp zusammen mit ihrer Kollegin Alexandra Rothe um die Vermittlung. Vorhanden ist auch ein kinderfreundlicher Raum für die kleinen Besucherinnen und Besucher. Zusammen mit Stadtrat Johannes Chudziak und Dr. Kathrin Linthorst, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitsmanagement, haben die Mitarbeiterinnen und die Geschäftsführerin des ASB e.V., Fiona Rode, die Zentrale am Mittwoch, 25. August 2021, offiziell für Herne eröffnet.

Mittlerweile finden in Bochum, Gelsenkirchen, Witten und Herne Schwangere und Hebammen zueinander und das auch städteübergreifend. Über 100 Hebammen arbeiten mit der Hebammenzentrale zusammen. Manche von ihnen betreuen Frauen in mehreren Städten. Für Bochum sei die Zentrale sehr gut aufgestellt, für Herne und Gelsenkirchen werden allerdings noch mehr Hebammen gesucht, erklärt Jennifer Kopp: „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich noch mehr Hebammen auf unserem Portal registrieren würden“. Nur der Name und die Telefonnummer der Hebamme werden bei der Vermittlung an die Mütter weitergegeben. Andere Informationen, wie zum Beispiel der Wohnort, nutzt die Hebammenzentrale ausschließlich, um Mütter und Hebammen passgenau zusammenzubringen.

Telefonisch ist die Hebammenzentrale von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr zu erreichen. Das Kontaktformular ist unter herne.de/hebammenzentrale verfügbar.

Die Arbeit der Hebammenzentrale ist spendenbasiert. Unter hebammenzentrale-bochum.de/spenden sind die Daten des ASB-Spendenkontos angegeben.

  • Jennifer Kopp, Mitarbeiterin der Hebammenzentrale © Frank Dieper, Stadt Herne
  • Alexandra Rothe, Mitarbeiterin der Hebammenzentrale © Frank Dieper, Stadt Herne
  • Nicole Brandenburger, Leitung soziale Dienste beim ASB © Frank Dieper, Stadt Herne
  • Fiona Rode, Geschäftsführerin des ASB © Frank Dieper, Stadt Herne
  • v. l. n. r.: Dr. Kathrin Linthorst, Johannes Chudziak, Alexandra Rothe und Fiona Rode
  • Stadtrat Johannes Chudziak und Dr. Kathrin Linthorst, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitsmanagement
Details der Meldungen
2017-04-26