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Meldung vom 31. Januar 2022

Inzidenz bei Schülerinnen und Schülern hoch

In Herne sind am Montagmorgen, 31. Januar 2022, 730 Neuinfizierte mit Covid-19 gemeldet worden. Die Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 1970,2. Besonders hoch ist die Inzidenz bei den Fünf- bis 14-Jährigen: Sie liegt bei 5010 Neuinfektionen pro 100.000 Personen innerhalb von sieben Tagen. Bei den 15- bis 34-Jährigen liegt die Inzidenz bei 2872 Neuinfektionen.

Diese Zahlen spiegeln den aktuellen Stand der Neuinfektionen. Bei der hohen Anzahl der Betroffenen schaffen es viele Kommunen nicht mehr, alle Testergebnisse tagesaktuell zu erfassen. In Herne konnte das Gesundheitsamt gemeinsam mit der Bundeswehr alle eingegangenen Meldungen auswerten, es gibt keinen Rückstand. Deswegen ist die ak-tuelle Inzidenz in Herne sehr hoch, spiegelt aber die tatsächliche Situation.

Ab sofort genügt ein positiver Schnelltest, um eine Infektion mit Covid-19 nachzuweisen. Allerdings zählt das Robert-Koch-Institut (RKI) nach wie vor nur die mit PCR-Tests nachgewiesenen Infektionen für die Inzidenz. Das bedeutet, dass die Inzidenz des RKI ab jetzt nicht mehr das komplette Infektionsgeschehen zeigt.

Kontakte müssen informiert werden

Wer einen positiven Schnelltest oder PCR-Test hat, ist gesetzlich verpflichtet, seine Kontakte zu informieren. Das ist wichtig, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Die Stadt Herne weist noch einmal nachdrücklich darauf hin, dass Infizierte ihre Kontakte selbstständig und schnellstmöglich informieren müssen.

Schulen haben versetzte Anfangszeiten

Wegen der hohen Inzidenzen bei Schülerinnen und Schülern beginnt ab heute, Montag, 31. Januar 2022, der Schulunterricht zeitversetzt. Unterschiedliche Klassenstufen kommen zu unterschiedlichen Zeiten in die Schule. Die HCR bietet dafür den Schulverkehr über einen längeren Zeitraum an, sodass die Busse weniger voll sind. Durch mehr Platz in den Bussen und weniger Schülerinnen und Schülern, die zugleich vor den Schultoren warten, sollen Infektionen vermieden werden.

Kitas testen stärker

Der Krisenstab der Stadt Herne hat heute beschlossen, eine Allgemeinverfügung mit dem Landesministerium abzustimmen, um die Kitakinder besser vor Infektionen zu schützen. Bisher müssen Kitakinder zuhause Selbsttest machen, wenn in ihrer Gruppe Kinder infiziert sind. Diese Vorgehensweise hat sich als nicht zuverlässig erwiesen. Die Stadt Herne möchte nun, dass ab drei Infektionen in einer Kita-Gruppe innerhalb von sieben Tagen alle Kinder einen negativen Bürgertest vorlegen oder in der Kita einen beaufsichtigten Schnelltest machen.
Bei zwei betroffenen Gruppen und sieben infizierten Kindern in sieben Tagen sind diese Tests für alle Kinder der Einrichtung verpflichtend. Sollten sich Eltern weigern, ihre Kinder testen zu lassen, dürften die Kinder die Einrichtung nicht mehr betreten.
Diese Allgemeinverfügung wird am heutigen Montag dem Landesministerium zur Genehmigung vorgelegt und kann erst in Kraft treten, wenn das Ministerium einverstanden ist.

Kritische Infrastruktur hält stand

Trotz der hohen Infektionszahlen ist die kritische Infrastruktur in Herne weiterhin uneingeschränkt arbeitsfähig. Ein großer Teil der Infektionen betrifft Kinder und Jugendliche. Die Krankenhäuser in Herne haben nach wie vor ausreichend Kapazitäten, auch wenn die Zahl der Covid-19-Infizierten auf den Normalstationen steigt. Auf den Intensivstationen ist die Zahl der Erkrankten mit Covid-19 konstant. Das liegt unter anderem an der hohen Impfquote in Herne, die vor einer schweren Erkrankung schützt.

Impfungen werden gut angenommen

Die Impfquote in Herne ist wieder gestiegen: 85,1 Prozent der Hernerinnen und Herner haben die erste Impfung bekommen, 83,7 Prozent die zweite. Die dritte Impfung, Booster genannt, haben 51,6 Prozent bekommen. Damit sind sie besonders gut gegen Covid-19, vor allem gegen die Omikron-Variante, geschützt. Wer sich impfen lassen möchte, findet an jedem Tag Angebote für die kostenlose Impfung. Impfungen für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren sind ohne Termin möglich. Kinder zwischen fünf und elf Jahren benötigen einen Termin.
Zu den Terminen der Impfaktionen im Stadtgebiet

Details der Meldungen
2017-04-26