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Meldung vom 18. März 2022

Ukrainehilfe: Aufnahme von Geflüchteten in der Janoschschule

Ukrainische Flagge

Der hohe Zustrom von schutzsuchenden Menschen aus der Ukraine führt dazu, dass die Unterbringungsmöglichkeiten in der städtischen Aufnahmeeinrichtung an der Ackerstraße nahezu ausgeschöpft sind. Die Stadt Herne hat in den vergangenen zwei Wochen bereits viele Menschen in verfügbaren Wohnraum vermittelt, der auch von Herner Bürgerinnen und Bürgern angeboten wurde.

Um das Wohnungsmanagement weiter auszubauen, werden Meldungen von verfügbaren Wohnraum auch weiterhin unter ukrainehilfe@herne.de entgegengenommen. Darüber hinaus steht die Stadt im Austausch mit allen Wohnungsgesellschaften, die in dieser Stadt Wohnraum anbieten können. Diese Bemühungen werden aber schon in absehbarer Zeit nicht mehr ausreichen, um der stetig steigenden Zahl von Kriegsflüchtlingen eine Unterkunft zu bieten.

Land schickt weitere Geflüchtete nach Herne

Zusätzlich zu den weit über 300 Ukrainerinnen und Ukrainern, die auf ihrer Flucht über Verwandte oder Helfende nach Herne gelangt sind, hat das Land nun begonnen, in großem Umfang Menschen aus Aufnahmeeinrichtungen des Landes der Stadt Herne zuzuweisen.

Wohnraum dringend benötigt

Der hohe und kurzfristige Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten macht es nötig, in Ergänzung zu den Bemühungen des Wohnungsmanagements die sogenannten Erstaufnahmekapazitäten zu erhöhen, um weiteren Schutzsuchenden unterzubringen. Hierzu hat die Stadt Herne beschlossen, die Janoschschule gemeinsam mit Verbänden des Katastrophenschutzes und Hilfsorganisationen zur Erstaufnahme von Geflüchteten herzurichten.

Informationsveranstaltung für Nachbarschaft

Die Einrichtungs- und Herrichtungsarbeiten haben bereits begonnen. Die Stadt Herne geht davon aus, bis zu 150 temporäre Unterbringungsplätze in der Janoschschule schaffen zu können. In der kommenden Woche wird die Stadt Herne die Anwohnenden zu einem Informationstermin einladen.

Sportvereine bekommen andere Trainingsmöglichkeiten

Den fünf Sportvereinen, die auf die Nutzung der im Gebäude befindlichen Halle verzichten müssen, gilt ein besonderer Dank für das gezeigte Verständnis. Ersatzlösungen werden durch den Fachbereich Sport gesucht und konnten zumindest in drei Fällen schon angeboten werden.

Da mit einer Entspannung der Lage aufgrund der Kriegshandlungen in der Ukraine momentan nicht gerechnet werden kann, prüft die Stadt weitere Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete.

Details der Meldungen
2017-04-26