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Meldung vom 21. März 2022

Gemeindepsychiatrische Verbund- und Hilfestruktur stärken

In den nächsten drei Jahren unterstütz das Land Nordrhein-Westfalen mit rund 2,65 Millionen Euro jährlich den Aufbau und die Weiterentwicklung Gemeindepsychiatrischer Verbünde in den Kreisen und kreisfreien Städten.

Die Verbünde, die sich aus unterschiedlichen Leistungserbringern und Versorgungsbereichen zusammenschließen, organisieren in ihrer Region ein umfassendes psychiatrisches Hilfsangebot.

"Corona hat deutlich gemacht, dass psychiatrische und psychosoziale Hilfen vor Ort noch wichtiger sind als zuvor schon", betont Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Ziel der Landesregierung mit ihrem Förderprogramm ist es, dass immer mehr Kommunen in Nordrhein-Westfahlen das Unterstützungsangebot des Landes annehmen und den Aufbau von Gemeindepsychiatrischen Verbünden in ihren Regionen forcieren.

Von der maximalen Fördersumme in Höhe von 50.000 Euro pro Kreis und kreisfreier Stadt, können die Verbünde im Rahmen dieses Programms Fördergelder für eine Personalstelle sowie für anfallende Sachmittel beantragen.

Zusätzlich wird den Kommunen in diesem Jahr ein Zuschuss für eine einmalige Arbeitsplatz-Grundausstattung in Höhe von bis zu 7.500 Euro gewährt.

Am 9. Februar 2022 hat das Ministerium einen Aufruf zur Einreichung von Anträgen zur Teilnahme am Förderprogramm veröffentlicht.

Die Anträge der Kreise oder kreisfreien Städte können bis zum 18. März 2022 eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Originaltext sind unter www.mags.nrw zu finden.

Details der Meldungen
2017-04-26