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Meldung vom 24. November 2022

Heimatmuseum zeigt „Immer wieder aufstehen“

Der größte Hit der Band „Herne 3“ stammt aus den 80er-Jahren: „Immer wieder aufstehen“. Daher ist der Titel auch Namensgeber der Ausstellung im Heimatmuseum Unser Fritz, Unser-Fritz-Straße 108. Die Ausstellung über das Jahrzehnt in Herne beginnt mit der Eröffnung am Donnerstag, 24. November 2022, um 19 Uhr und endet am Sonntag, 26. Februar 2023. Musik gibt es live von Christian Donovan, das Ensemble „Pottporus“ ist mit einer Tanzperformance dabei.

Ralf Piorr, Kurator der Ausstellung „Immer wieder aufstehen“, ist begeistert vom Thema „80er-Jahre in Herne“. Beim Pressetermin am Donnerstag, 24. November 2022, sprudeln die Informationen zu dem Jahrzehnt in der Stadt nur so aus ihm heraus. Piorr spricht über die Politik, die Stadtgesellschaft an sich und das Leben in Herne im Besonderen. Er lebt seit Ende der 80er-Jahre hier. „Für mich war Herne eine riesen Sache. Eine richtige Großstadt. Die hatten hier einen Plattenladen.“ Für Ralf Piorr war das damals das Größte. So finden sich in der Ausstellung unter anderem Plattencover: das obligatorische „4630 Bochum“ von Herbert Grönemeyer, eine Langspielplatte von „The Smith“ und ein Album von „Rage“ einer Metal-Band, die 1984 in Herne gegründet wurde und immer noch aktiv ist.

Die Exponate im Heimatmuseum reichen von einem Stockbett aus dem Herner Atombunker über eine getunte Zündapp-Mofa bis zum Manta-Tuning-Set, bestehend aus Front- und Heckspoiler. „Einen ganzen Opel-Manta konnten wir aus Versicherungsgründen nicht in den ersten Stock stellen“, scherzt Piorr. Er hat die Ausstellung zusammen mit Peter Hesse, Journalist und Filmemacher, zusammengestellt. Hesse hat dafür gesorgt, dass die erste Folge der ZDF-Serie „Hans im Glück aus Herne 2“ in Dauerschleife im Museum läuft. Die Serie wurde in den 80ern in Herne gedreht und zeigt das Leben an der Emscherstraße. In der Vorstellung der Macher war es sehr düster. „Ich habe versucht, einige der Darsteller zu erreichen. Viele sind aber mittlerweile verstorben oder von der Bildfläche verschwunden“, so Hesse über seine Bemühungen.

Die Ausstellung ist im Katalog „Immer wieder aufstehen – Die neue Stadt Herne 1980-1989“ dokumentiert. Er ist im adhoc-Verlag erschienen und kostet zwölf Euro.

Öffnungszeiten: Montag geschlossen Dienstag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr Samstag von 14 bis 17 Uhr Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 1,50 Euro Kinder/Jugendliche (sechs bis 17 Jahre) sowie Schüler*innen: 50 Cent

Details der Meldungen
2017-04-26